Donnerstag, 09.05.2019, 13:22 Uhr Biesse

„Auf Augenhöhe mit den großen deutschen Herstellern“

Hat sich in den letzten Jahren zum leistungsstarken Maschinenlieferant auch für ganz große Unternehmen gemausert: die Biesse Group mit Sitz in Pesaro. Im exklusiven Gespräch mit der „möbelfertigung“ sprachen CEO Roberto Selci und Generaldirektor Stefano Porcellini darüber, wie zu den großen deutschen Maschinenbauern aufgeschlossen wurde, wie wichtig der enge Kundenkontakt ist und natürlich über 50 Jahre Biesse Group.


möbelfertigung: Herr ­Selci, Herr Porcellini: Die Biesse Group feiert 2019 ihr 50-jähriges Bestehen, agiert schon lange weltweit. Ist es mehr ein italienisches oder ein internationales Unternehmen?
Stefano Porcellini: Ein internationales Unternehmen – mit starker italienischer DNA.
Bereits 1989 wurde in den USA die erste ausländische Niederlassung eröffnet. Das Biesse-Netzwerk umspannt die gesamte Welt mit mittlerweile 39 Standorten. Bezüglich der Auslandsaktivitäten hat Biesse eine wirklich lange Historie.
Auch die Mitarbeiterzahlen sprechen eine deutliche Sprache: Von den aktuell rund 4.400 Mitarbeitern sind lediglich 56 Prozent in Italien beschäftigt. Die anderen 44 Prozent vertreten Biesse weltweit, neben den Niederlassungen auch in den Produktionsstätten in Indien und China.

möbelfertigung: 2019 ist nicht nur das Biesse-Jubiläumsjahr, sondern gleichzeitig auch ein „Ligna“-Jahr. Worauf darf sich der Messebesucher bei ­Biesse freuen?
Stefano Porcellini: Auf jeden Fall auf eine tolle Präsentation, wir nehmen für die „Ligna“ 2019 mehr Geld in die Hand, als wir es jemals zuvor getan haben. Denn die
Messe ist einfach die Plattform, auf der wir neue Technologien weltweit am besten präsentieren können.
Der Fokus wird vor allem auf der Automation liegen, geplant sind derzeit drei große Produk­tionslinien. Wobei es nicht nur um automatisierte Lösungen für große Hersteller geht, sondern genauso um Anlagen, die kleineren Anbietern zu einer besseren ­Performance verhelfen.
Roberto Selci: Ich glaube, dass die „Ligna“ 2019 ein Meilenstein für uns werden könnte. Wenn wir uns bislang in Deutschland präsentiert haben, dann immer in der zweiten Reihe hinter den etablierten deutschen Anbietern, die auf dem heimischen Markt in der Möbelindustrie die führenden Rollen einnehmen. Jetzt haben wir aufgeschlossen und stehen unseren deutschen Marktbegleitern in nichts mehr nach. Und genau das werden die Messebesucher erleben.

Das komplette Interview lesen Sie in der „möbelfertigung 3/2019“, die am 14. Mai erscheint.

Außerdem in der Ausgabe: Weshalb Indien ein so spannender Möbelmarkt mit großen Potenzialen ist, wie Continental seinen Kunden zu individuellen Produkten verhilft, warum Ambigence die klassische Möbelbauweise infrage stellt, wie Häfele Komplettlösungen für den Hotelbereich umsetzt, welche Schritte Nobilia auf dem Weg zur digitalen Fabrik unternimmt, mit welchen Strategien Fachkräfte gewonnen werden können, was REACH für die Möbelindustrie bedeutet, wie Ima die Anlagensteuerung der Zukunft sieht, mit welchen Tools Bürkle und Wehrmann der Firma Ecolor zu optimalen Prozessen verholfen haben, wie sich Roboter selbst wegrationalisieren und viele spannende Themen mehr.

Darüber hinaus finden Sie in der „möbelfertigung 3/2019“ die großen Previews zu den Weltleitmessen „Interzum“ und „Ligna“, inklusive Interviews mit den Messemachern und einen ersten Blick auf spannende Produktinnovationen.

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