Montag, 18.03.2019, 12:35 Uhr Venjakob Maschinenbau

Besitzt herausragende Arbeitgeberqualitäten

Die Venjakob Maschinenbau GmbH & Co. KG wurde am 22. Februar 2019 von Wirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement in Berlin mit dem Top Job-Siegel für herausragende Arbeitgeberqualitäten ausgezeichnet. Die vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, Zeag GmbH, und der Universität St. Gallen vergebene Auszeichnung erhalten ausschließlich Unternehmen, die Ihre Qualitäten als Arbeitgeber haben überprüfen lassen. Beweggrund für die Teilnahme der Unternehmen ist das Wissen darum, dass Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitgeberattraktivität mehr denn je entscheidend sind für den Erfolg.

Die Venjakob Maschinenbau GmbH & Co. KG entwickelte sich seit ihrer Gründung 1963 höchst erfolgreich vom kleinen Maschinenbauer zu einem international anerkannten Systemhersteller von Oberflächenanlagen und Automatisierungstechnik. Das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Rheda-Wiedenbrück hat sich dabei mit seinen innovativen Produkten international großes Renommee erworben. Einen guten Ruf genießt der Mittelständler auch bei seinen 260 Mitarbeitern, die ihrem Arbeitgeber in der wissenschaftlich fundierten „Top Job“-Befragung ein hervorragendes Zeugnis ausstellten.

Die ganz besondere Atmosphäre bei den Ostwestfalen entsteht durch die große persönliche Nähe, wie sie nur eine inhabergeführte Firma bieten kann. Christian Nüßer, Geschäftsführer in der dritten Generation, ist auf die geringe Fluktuation und die oft jahrzehntelange Treue der Kollegen sehr stolz. „Bei uns kennt und schätzt man sich und erledigt nicht nur einen Job, man empfindet sich einfach als Teil einer Gemeinschaft.“ Das starke Zusammengehörigkeitsgefühl wird durch verschiedene Firmenfeste gestärkt, auf die sich viele schon lange im Voraus freuen. Auch Sportgruppen wie die Fußballmannschaft verbinden Menschen weit über die berufliche Zusammenarbeit hinaus. Das sehr persönliche Betriebsklima des Mittelständlers beruht auf Vertrauen, Ehrlichkeit – und einer konsequenten Zukunftsorientierung. Natürlich übernimmt Venjakob auch seinerseits Verantwortung für die Zukunft seiner Mitarbeiter, etwa durch eine betriebliche Altersvorsorge und vorausschauende Gesundheitsmaßnahmen.

„Unsere Mitarbeiter benötigen für unsere komplexen kundenspezifischen Systeme ein großes Maß an Qualifikation und Verantwortungsbewusstsein“, berichtet Christian Nüßer, „und wir verhelfen ihnen dazu.“ Deshalb gibt es ein breit angelegtes Schulungsprogramm für alle, das mit dem Telefontraining für Kundenkontakte beginnt und bis hin zu individuell auf den einzelnen Mitarbeiter zugeschnittenen Schulungen reicht, die technisches und prozessuales Fachwissen auf höchstem Niveau vermitteln. Auch die beachtliche kontinuierliche Ausbildungsquote von zehn Prozent ist Ausdruck der intensiven Bemühungen um eine nachhaltige Zukunftssicherung in einer Branche, in der im globalen Wettbewerb immer kürzere Innovations- und Umsetzungszeiten überlebenswichtig sind.

Neben aller Erfolgsorientierung erleichtert das Familienunternehmen seinen Mitarbeitern die private Lebensplanung nach Kräften. Neben flexiblen Arbeitszeitmodellen kommen bedarfsgerechte Teilzeitarbeit oder die Möglichkeit zu einem Sabbatjahr den persönlichen Bedürfnissen der Beschäftigten entgegen. Auch für Rückkehrer/innen aus der Elternzeit findet man in der Venjakob-Familie Lösungen, die allen Seiten gerecht werden. „Wir wollen unsere Kunden nicht nur zufriedenstellen, wir wollen Sie von uns begeistern“, beschrieb der ehemalige Geschäftsführer Otto Nüßer seine Vision. Diese Begeisterung für das Unternehmen ist ansteckend und wird, das belegt „Top Job“, auch von den Mitarbeitern geteilt.

Für die aktuelle „Top Job“-Runde haben sich 98 mittelständische Firmen beworben. 81 Unternehmen dürfen nun für die nächsten zwei Jahre das Siegel tragen. Insgesamt wurden 16.740 Mitarbeitende befragt, davon arbeiten rund 62 Prozent in Familienunternehmen. Unter den top Arbeitgebern befinden sich 25 nationale und sieben Weltmarktführer. Im Durchschnitt beschäftigen die Unternehmen 307 Mitarbeiter und die Frauenquote in Führungspositionen liegt bei durchschnittlich 24 Prozent.

Der ehemalige Vizekanzler und Außenminister Sigmar Gabriel bedankte sich in seiner Rede auf der Preisverleihung bei allen Unternehmern: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit gelten. Es sind vor allem die mittelständischen Unternehmer in Deutschland, die mit Ihrem Willen zur Ausbildung junger Menschen diesem Verfassungsauftrag gerecht werden“.





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