Montag, 04.03.2019, 07:11 Uhr „Interzum“ 2019

Piazza Digitalization: Fokus auf den Konsumenten

Die Digitalisierung wird auch als die vierte industrielle Revolution bezeichnet. Ihre Auswirkungen sind auch im Wohn- und Lebensraum der Konsumenten spürbar. Sie reichen von der Digitalisierung im Möbel über neue Erlebnisse bei Auswahl und Kauf von Wohnwelten bis hin zu vollständig neuen Geschäftsmodellen. Mit der neu geschaffenen Piazza „Digitalization: Focus on Consumer Trends!“ spürt die „Interzum“ 2019 den Auswirkungen des Megatrends auf verschiedene Aspekte des Wohnens nach. Anhand von praktischen, zukunftsorientierten Beispielen können Hersteller und Einrichter Impulse für ihre Arbeit mitnehmen. Die aktuellen Entwicklungen widerzuspiegeln, die Innovationen der Unternehmen zu zeigen und damit Impulse für die Zukunft zu geben – das ist der Anspruch, an der sich die Weltleitmesse „Interzum“ messen lässt. Die Piazzen, themengesteuerte Sonderschauen, sind ein wichtiger Baustein in diesem Konzept. Zur „Interzum“ 2019 hat das Planungsteam das Piazzen-Konzept um einen aktuellen und wichtigen Aspekt erweitert. Das Instrument der Digitalisierung ist ein Thema, das vom 21. bis zum 24. Mai auf dem Kölner Messegelände auf einer eigenen Piazza präsentiert wird. Auf der Piazza geben Hersteller und Experten Antworten auf zentrale Fragen der vierten industriellen Revolution: Wie können mithilfe der Digitalisierung die Konsumentenerwartungen an die Möbelherstellung und die Inneneinrichtung bedient werden? Und welche Rolle spielen dabei die Produkte und Lösungen der „Interzum“-Aussteller?

„Digitalisierung ist ein zentrales Thema unserer Zeit“, sagt Maik Fischer, Director „Interzum“. „Dass wir dieser Entwicklung größeren Raum geben, ist nur selbstverständlich. Uns geht es auf der Piazza darum, positive Ansätze und Best-Practice-Beispiele zu bündeln.“ Digitalisierung sieht Maik Fischer als Chance, besser zu werden: Die Ansprüche der Endkunden seien in vielerlei Hinsicht gestiegen. Nachhaltigkeit, Individualisierung, Komfort beim Wohnen und auch beim Einkauf – das sind nur einige der großen Themen und digitale Lösungen würden Unternehmen dabei helfen, diese Ansprüche zu befriedigen. „Digitalisierung, so wie wir sie zeigen, ist kein Selbstzweck – sie ist ein Instrument, um noch besser auf Kundenbedürfnisse einzugehen“, so Maik Fischer.

Konzipiert wurde die neue Piazza Digitalisierung in Kooperation mit DC digitalconnection, einer Expertenagentur für den digitalen Wandel. Tanja Kruse Brandão von DC digitalconnection war es besonders wichtig, die Vielseitigkeit und den konkreten Kundennutzen des Themas zu erfassen: „Digitalisierung hat viele Aspekte. Auf der Piazza präsentieren die Aussteller ihre digitalen Lösungen als Antwort auf internationale Consumer Trends. Dabei sind physische Produkte genauso vertreten wie neue Geschäftsmodelle und Lösungen, bei denen digitale Instrumente Entwurf, Produktion oder Verkauf voranbringen.“

„Service Design“ heißt das Stichwort, das die Klammer für die Sonderausstellung bildet. Die vierte industrielle Revolution hat nicht nur die Möglichkeiten von Industrie und Handel, sondern auch die Erwartungen der Kunden grundlegend verändert. Der Kunde im Digitalzeitalter ist informierter als je zuvor. Jederzeit und überall hat er Zugriff auf Produktinformationen, Preise und Bezugsquellen. Zu diesem Konsumverhalten kommt ein wachsendes Bedürfnis nach realen sozialen Kontakten, nach Nachhaltigkeit und Haptik. Wie Inneneinrichter, Möbelhersteller und auch der Handel die Bedürfnisse der Kunden erfüllen können, zeigt die Sonderausstellung „Digitalization: Focus on Consumer Trends!“ anhand von drei globalen Konsumententrend-Bereichen. Jeder Teilbereich zeigt dabei bestimmte Aspekte dieser Trends auf.

Der erste Trendbereich bezieht sich auf bewusstes und nachhaltiges Leben: Hier spielen Erwartungen an Lösungen für kleinere Wohnräume, Mietmöbel und Sharingmodelle für Wohn- und Arbeitsräume ebenso eine Rolle wie die nachhaltige Produktion, Nutzung und Wiederverwertung.

Ein Trend, der die Möbelindustrie schon lange fordert, ist der Kundenwunsch nach der Individualisierung von Wohnlandschaften und Personalisierung der Möbel. Hier eröffnen sich den Herstellern durch die Digitalisierung ganz neue Gestaltungsspielräume: Die Stichworte dieses Trendbereichs heißen Modularität von Möbeln, Sensorik für individualisierte Produkte, neue Erlebnisse bei Auswahl und Produktion von Einrichtungsgegenständen.

Im dritten Trendbereich geht es um die Digitalisierung im Möbel und im Zubehör: Roboter übernehmen in Wohnbereichen längst Routinearbeiten wie Staubsaugen oder Rasenmähen. Sensorik und Smart Home steuern diverse Funktionen im Haus, um Energie zu sparen, Komfort und Sicherheit zu erhöhen. Sensoren und Daten, die mit künstlicher Intelligenz verarbeitet werden, bieten individualisierte Lösungen im persönlichen Umfeld.

„Unser Anliegen ist es, gemeinsam mit den ausstellenden Unternehmen zu zeigen, wie die digitale Revolution genutzt werden kann, um die Erwartungen der Kunden zu erfüllen und diese sowohl in der Produktentwicklung als auch von der Herstellung bis und Vertrieb und Recycling zu nutzen“, sagt Tanja Kruse Brandão.

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