Mittwoch, 20.02.2019, 11:02 Uhr VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies

Branche verzeichnet gute Umsätze, die Auftragseingänge schwächeln jedoch

Mit großer Erwartung blickt die Branche auf die „Texprocess“, die Leitmesse für die Verarbeitung textiler und flexibler Materialien, die vom 14. bis zum 17. Mai 2019 in Frankfurt stattfindet. „Die Umsätze der gesamten deutschen Textile Care, Fabric and Leather Technologies Branche konnten in den Monaten Januar bis Oktober 2018 einen Anstieg von real 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen“, erklärt Elgar Straub, Geschäftsführer VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies. „Die Auftragseingänge sind in dem gleichen Zeitraum um real 21 Prozent gesunken. Nun setzt die Branche ihre Hoffnung auf eine erfolgreiche ,Texprocess‘ in Frankfurt“, sagte Straub weiter.

Im Teilbereich Näh- und Bekleidungstechnik sind die Exporte von 563 Millionen Euro im Jahr 2016 um sieben Prozent auf 603 Millionen Euro im Jahr 2017 gestiegen. Das war der höchste Exportwert seit 2003. Sie gingen allerdings in den ersten zehn Monaten des Jahres 2018 um 18 Prozent zurück. „Die ökonomische Lage ist nach wie vor gut“, sagte Straub, „jedoch bringen viele externe Komponenten wie der drohende Brexit, der Verfall der türkischen Lira oder die Androhung und Einführung von Zöllen oder extra-territorialen Sanktionen zum Beispiel durch die USA Unruhe in die Märkte.“

Die drei wichtigsten weltweiten Lieferländer für Näh- und Bekleidungstechnik waren 2017 China mit 2.082 Milliarden Euro, Japan mit 613 Millionen Euro und Deutschland mit 603 Millionen Euro (Grafik 1 bis 3). Die wichtigsten Exportmärkte für die deutschen Produzenten waren in 2017 Polen, China und die USA (Grafik 4). Liegt der Fokus rein auf Osteuropa, so folgt auf Polen Rumänien, an dritter Stelle steht Tschechien als Abnahmemarkt (Grafik 5). In Nordeuropa führt Litauen die Exporttabelle an, beinahe gleichauf mit Dänemark und Schweden auf dem dritten Platz (Grafik 6).

Hinsichtlich der Bedeutung von deutschen Technologien sprechen Märkte wie Frankreich, Italien, Polen und Rumänien eine einheitliche Sprache (Grafik 7-10). Allein die Niederlande ordert mehr in China als in Deutschland (Grafik 11).

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