Montag, 11.02.2019, 07:22 Uhr Bundesverband Proholzfenster

12. Holz-/Holzalufenster-Kongress am 21. und 22. März

Um wichtige Themen, die für Fensterbauer zukunftsentscheidend sein können, geht es beim 12. Holz-/HolzAlufenster-Kongress, den der Bundesverband ProHolzfenster e.V. (BPH) am 21./22. März 2019 in Bad Mergentheim veranstaltet. Besonderes Augenmerk liegt auf Praxisnähe, wie BPH-Geschäftsführer Heinz Blumenstein betont: „Wir geben den Teilnehmern Gelegenheit, sich intensiv mit kompetenten Experten und Kollegen auszutauschen.“ Workshops zu unterschiedlichen Themen und eine Betriebsbesichtigung sollen das ermöglichen.

„Insbesondere die digitale Umwälzung wird auch den Fenster- und Fassadenbau gravierend verändern“, so Heinz Blumenstein. Deshalb geht es im Workshop „BIM – Prozessoptimierung bei der Planung und Ausführung“ mit Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Frank Steffens von der Unternehmensgruppe Brüninghoff um ein Thema, mit dem sich jeder Fensterhersteller beschäftigen muss – sonst droht er aus dem Markt gedrängt zu werden.  Building Information Modeling (BIM), die dreidimensionale Planungstechnologie, macht Planung, Umsetzung und Verwaltung von Bauprojekten nicht nur erheblich schneller und effizienter. Sie entwickelt sich zunehmend zum Standard für die gesamte Baubranche. Frank Steffens berichtet, welche Auswirkungen BIM für den Fenster- und Fassadenbau hat und vermittelt sehr anschaulich die Sichtweise des Generalunternehmers anhand aktueller Projekte. Er zeigt, wie der Change-Prozess entlang der Wertschöpfungskette Bau in einem Unternehmen mit den Schwerpunkten Produktion und Projektgeschäft schon seit vielen Jahren vollzogen wird.

Die Reform des Bauvergaberechts nimmt Fahrt auf: Am ersten Januar 2019 trat die neue VOB/A für Bauvergaben unterhalb des EU-Schwellenwerts in Kraft. Gleichzeitig steht die Überarbeitung des Oberschwellenvergaberechts an. Was bedeutet das für Fensterhersteller, wie ist der aktuelle Diskussionsstand? Im Workshop mit Rechtsanwalt Klaus-Peter Kessal von der auf Öffentliches Wirtschaftsrecht spezialisierten Kanzlei Dageförde, Hannover, gibt es dazu alle relevanten Informationen.

Im dritten Workshop schließlich berichtet Fensterbauer Rainer Rutsch von seinen eigenen Erfahrungen im Umgang mit Fördermitteln für ein spezielles Thema: Was geschieht, wenn langjährige Mitarbeiter nach einer Krankheit nur noch bedingt einsetzbar sind? Wenn zum Beispiel der Monteur nicht mehr schwer heben darf oder der Maschinist ernsthafte Rückenprobleme bekommt? Was viele nicht wissen: Für die Weiterbeschäftigung und Wiedereingliederung gibt es beachtliche Zuschüsse, die sich nicht selten im fünf- bis sechsstelligen Euro-Bereich bewegen!

Konkrete Einblicke, wie es erfolgreiche Kollegen machen, erhalten die Kongress-Teilnehmer bei der Betriebsbesichtigung des Fensterbaubetriebs Schenk in Unterschüpf. Schwerpunktmäßig geht es dabei um Fertigungstechniken, logistische Abläufe und die entsprechenden Innovationen. „Die Betriebsbesichtigungen, die wir seit einigen Jahren in unseren Kongress einbauen, stoßen immer auf besonders großes Interesse. Das ist natürlich eine gute Möglichkeit zu vergleichen und sich inspirieren zu lassen, was man selber vielleicht anders machen könnte“, so der BPH-Vorsitzende Eduard Appelhans. Er verweist auch auf die gute Zusammenarbeit mit dem VFF und dem Ift, die beide den Kongress unterstützen. Mitglieder von VFF und Ift sind herzlich willkommen.

Das Programm und die Anmeldeunterlagen sind unter www.proholzfenster.de abrufbar.





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