Mittwoch, 02.01.2019, 07:24 Uhr „Ligna“ 2019

„Wood Industry Summit“ steigt zum dritten Mal

Auf der „Ligna“ 2019 vom 27. bis 31. Mai wird bereits zum dritten Mal der „Wood Industry Summit“ in Halle 26 ausgerichtet. Gemeinsam mit dem Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) aus Groß-Umstadt präsentiert sich das Cluster Forst und Holz unter dem Fokusthema „Access to Resources and Technology“ mit einer Kombination aus Forum, Lounge und Ausstellungsfläche. Der Summit wird zur „Ligna“ 2019 noch um ein ganz aktuelles Thema ergänzt: Erstmalig wird die Charta für Holz 2.0 im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes explizit aufgegriffen. Auf der Innovationsplattform der Forst- und Holzindustrie präsentieren sich unter dem Titel „Zukunftswerkstatt Forst + Holz im Rahmen der Charta Holz 2.0“ internationale Start-ups. Dieser Gemeinschaftsstand gibt innovativen Unternehmen die Chance, ihre Ideen für die Weiterentwicklung der Branche vorzustellen.

Die „Ligna“-Veranstalter haben dieses Projekt gemeinsam mit den Partnern Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH), Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV) und dem Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) ins Leben gerufen.

Hinter der Charta für Holz 2.0 verbirgt sich der von der Bundesregierung im November 2016 verabschiedete „Klimaschutzplan 2050“. Die Charta für Holz 2.0 wird darin als Meilenstein zur Erreichung der Klimaschutzziele genannt und verfolgt folgende primäre Ziele: den Klimaschutzbeitrag der Forst- und Holzwirtschaft durch nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holzverwendung zu stärken, die Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit des Clusters Forst & Holz zu erhalten und zu stärken und durch nachhaltige und effiziente Nutzung von Wäldern und Holz endliche Ressourcen zu schonen.

Der „Wood Industry Summit“ hat die Zukunft des Clusters Forst und Holz im Blick. Es geht um die Optimierung der gesamten Forst-Holz-Logistik-Wertschöpfungskette vom Wald ins Werk, um den Schutz der natürlichen Ressource vor biotischen und abiotischen Schäden sowie um klima- und umweltschonende Holzernteverfahren. Zu den weiteren Schwerpunktthemen des internationalen Clustertreffpunktes zählen außerdem die Digitalisierung in der Forstwirtschaft, Datenschutz und Datenintegrität, Waldbrandbekämpfung, Forst-Infrastruktur, Straßennetze und Logistik. Insbesondere das Thema Digitalisierung wird einen großen Raum einnehmen – sowohl in den Diskussionsforen als auch im Ausstellungsbereich.

Auf dem „Wood Industry Summit“ werden wieder zahlreiche Delegationen aus Brasilien, Bulgarien, Chile, Deutschland, Finnland, Kanada, Kolumbien, Rumänien, Russland, der Ukraine und den USA erwartet. Allein beim letzten Mal wurden Geschäftsabschlüsse in Höhe von mehr als 30 Mio. Euro realisiert.

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