Mittwoch, 05.12.2018, 11:11 Uhr „Ligna“ 2019

Sonderformate mit Mehrwert

Auf der kommenden „Ligna“ vom 27. bis 31. Mai 2019 ist das Messegelände Hannover nicht nur der Ort, um Innovationen zu entdecken, Geschäfte abzuschließen und Netzwerke zu bilden. Neben der reinen Ausstellung hat die Messe für die gesamte Bandbreite der holzver- und -bearbeitenden Branche zahlreiche Extras zu bieten.

Erstmalig wird in Halle 11 das „Ligna.Forum“ ausgerichtet – eine Plattform, auf der die Fokusthemen der „Ligna“ sowie Special-Interest-Themen der holzbearbeitenden Sekundärdindustrie präsentiert werden. Dazu zählen Informationen rund um die Bereiche „Processing of Plastics and Composites“, „Smarte Oberflächentechnologien“, „Holzbearbeitung vernetzt – maßgeschneiderte Lösungen“ sowie Vorträge und Präsentationen aus der Forschung. Auch die Verleihung des renommierten Deutschen Holzbaupreises wird im Rahmen des „Ligna.Forums“ durchgeführt.

Dass Holzbearbeitungsmaschinen nicht nur den Werkstoff Holz bearbeiten können, sondern auch bei der Bearbeitung von Kunststoffen, plattenförmigen Verbundmaterialien und Composites oder auch Dämm- und Baustoffen eingesetzt werden, zeigt die Universität Stuttgart auf ihrem Info-Point in Halle 11. Hier wird die Bearbeitung additiver Werkstücke beispielhaft gezeigt.

Der „Ligna.Campus“ beinhaltet ergänzende Präsentationen der Teilnehmer aus Forschung und Lehre. Hier werden Projekte von mehreren forschungstreibenden Hochschulen ausgestellt. Eines der Projekte, das bereits jetzt auf großes Interesse stößt, ist das „Proto_Lab“ der Technischen Hochschule Rosenheim. Ein Projekt, das nicht nur die hohe Produktvarianz, sondern auch die höhere Produktkomplexität berücksichtigt und ein innovatives System aus Mensch und Maschine vorstellt. Cyberphysische Assistenzsysteme, wie etwa kollaborative Roboter und fahrerlose Transportsysteme sowie intelligente Werkerassistenten sind nur einige Stichworte.

„Industrie 4.0 ist nur die Spitze des Eisbergs“, sagt Professor Andreas Heinzmann, Fakultät für Holztechnik & Bau der Technischen Hochschule Rosenheim, „da stetig steigende Anforderungen im Bereich Individualisierung und Digitalisierung schnelles und flexibles Handeln erfordern. Produktionsplanung und -steuerung müssen komplett neu gedacht werden. Im ,Proto_Lab‘ kommunizieren und kooperieren Menschen, Maschinen, Logistik und Produkte direkt und dezentral miteinander. Wir dezentralisieren Verantwortungs- und Kompetenzstrukturen und sorgen für eine optimale, systembruchfreie Vernetzung aller Wertschöpfungsteilnehmer, angefangen bei der Idee für ein neues Produkt über die Entwicklung, Fertigung, Nutzung und Wartung bis hin zum Recycling.“

Die gelungene Premiere der „Ligna“ Trainings für Tischler, Schreiner, Zimmerer und mobile Monteure zur vorangegangenen Messe wird 2019 fortgesetzt. Unter der Devise „Zeigen – Machen – Können“ bieten die Aussteller der „Ligna“ wieder Schulungen für die Anwender ihrer Produkte an. Im Pavillon an der Halle 11 werden die „Ligna“-Veranstalter mit Unterstützung der Verbände Tischler NRW und Tischler Nord sowie der Gewema AG als Handelspartner interessante Schulungen und Vorträge zu technikorientierten, handwerksbezogenen Themen anbieten.

Das komplette Programm rund um die Messe finden Sie auf https://www.ligna.de/de/programm/







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