Freitag, 12.10.2018, 13:00 Uhr Schmidt Groupe

Investiert eine halbe Million Euro im Stammwerk in Türkismühle

Wer auf gesunden Füßen steht, dem fällt es leicht, immer einen Schritt weiter nach vorne zu gehen. Getreu diesem Motto stärkt die deutsch-französische Schmidt Groupe mit einer Investition von einer halben Million Euro ihren Stammsitz in Türkismühle. Das Unternehmen hat während der Betriebsferien auf einer Strecke von 180 Metern drei neue Förderbänder installiert. Der Transportweg geht von der Endmontage über den Versand bis in die Lastkraftwagen, wo die Möbelteile in die für das Ausladen richtige Anordnung gebracht werden. Zudem wurden von den Beschäftigten zwei Podeste mit einer Größe von jeweils 750 Quadratmeter gebaut. Die neue Bandanlage optimiert die Prozesskette und erhöht den Materialfluss. Darüber hinaus dient die Maßnahme der Qualitätssicherung, da das Risiko der Teilebeschädigung durch Transport und Handling damit weiter reduziert wurde. Viel wichtiger ist aber noch die ergonomische Verbesserung der Arbeitsplätze durch diese Maßnahme, da die Mitarbeiter jetzt deutlich weniger Teile heben müssen. Auf den beiden Förderstrecken werden täglich immerhin 360 Kubikmeter Material verladen. „Es ist ein weitreichender ergonomischer Fortschritt. Wo früher viel Krafteinsatz notwendig war, werden die Kollegen fortan nachhaltig entlastet. Des Weiteren sind die Laufwege beträchtlich kürzer“, weiß Marvin Uhlig. Und der Projektleiter erklärt: „Auch die Produktivität hat sich merklich erhöht: Vor dem Umbau waren im Versand 320 sogenannte Corletten im Einsatz. In diesen Gitter-Boxen wurden alle Pakete mit den Küchenmöbeln zwischengelagert, sortiert und anschließend verladen. Ab sofort entfällt das Bewegen der Corletten komplett.“

Stark wachsende Betriebe sind gezwungen, ihre Produktionsabläufe an den steigenden Ausstoß anzupassen. „So investieren wir auch in Türkismühle weiter in die Zukunft“, erklärt Christian Kockler, der Geschäftsführer der Schmidt Küchen GmbH & Co. KG, die zur Schmidt Groupe gehört. Denn es war auch das saarländische Stammhaus, bei dem am 13. Dezember das millionste Möbel für die Gruppe im Jahr 2017 über das Band lief. Dies war ein neuer Rekord: Noch nie in der seit 1934 währenden Unternehmensgeschichte wurde diese magische Schallmauer innerhalb eines Jahres durchbrochen. „Wir bleiben nicht gut, wenn wir nicht immer besser werden“, kommentiert Kockler den erfolgten Innovationsschub.

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