Mittwoch, 11. Juli 2018, 14:00 Uhr Schattdecor USA

Exklusivität wird in den USA anders interpretiert

Die USA haben für Schattdecor noch enormes Wachstumspotenzial. Gleichzeitig handelt es sich um einen stark fragmentierten, nicht homogenen Markt. Um diesen gut bedienen zu können, investiert der Dekorspezialist kontinuierlich. Welche Strategien Schattdecor in Nordamerika außerdem verfolgt, erfuhr die Redaktion der „möbelfertigung“ von Flávio Nunes, Managing Director von Schattdecor Inc., USA.

möbelfertigung: Herr Nunes, wie stellt sich der Markt USA momentan für Schattdecor dar?
Flávio Nunes: Der US-Markt hat ein großes ­Wachstumspotenzial und wir sind davon überzeugt, dass unsere Produkte angesichts der für unsere Branche angekündigten Investitionen in naher Zukunft viel stärker repräsentiert sein werden.
Obwohl Schattdecor USA immer noch die kleinste ­Betriebsstätte ­unserer ­Unternehmensgruppe ist, investieren wir kontinuierlich in Personal und Ausstattung, um uns für die Zukunft fit zu machen und einen Markt für unsere Produkte aufzubauen.

möbelfertigung: Was sind aktuell die Wachstumstreiber, und wo sehen Sie mittelfristig die größten Potenziale?
Flávio Nunes: Dekorpapier für Bodenbeläge, TFL (melaminharzbeschichtete Spanplatten oder MDF) und HPL sind die traditionellen Produkte. Darüber hinaus werden aber auch Finishfolien immer häufiger nachgefragt.
Wir sehen mittelfristig auch Wachstumspotenzial beim Digitaldruck und bei flexiblen Substratprodukten.

möbelfertigung: Gibt es in Nordamerika eine Entwicklung weg vom Massivholz?
Flávio Nunes: Im Zuge der Modernisierung der Möbelin­dustrie – insbesondere bei den mittelgroßen Unternehmen in den USA – beobachten wir eine ­zu­nehmende Verwendung von Verbundplatten. Zwar wird es für Hartholz immer eine Nachfrage auf dem Markt geben, aber Verbundplatten sind kostengünstiger und ­effizienter in der Serienfertigung als Hartholz.


Das komplette Interview lesen Sie in der „möbelfertigung 4/2018“, die am 16. Juli erscheint. Um künftig keine Ausgabe mehr zu verpassen, schließen Sie am besten noch heute ein Abo ab.

Außerdem in der Ausgabe: Der Bericht zum „möbelfertigung“-Kongress „Kontrolle gewinnen – Reklamationen minimieren“, der neue „Interzum“-Director Maik Fischer und Matthias Pollmann, Vice President Trade Fair Management, im Interview, Ausblick auf die kommende „IWF“ in Atlanta, wie Nolte Möbel seine Produktion modernisiert, die Geschäftsführung der Koch-Gruppe erklärt die Übernahme von Lehbrink, wie Yaskawa die automatisierte Produktion des erstaunlich komplexen Produkts Zollstock realisiert hat, wie Riepe seinen Technologie-Vorsprung ausbauen will und noch viel mehr.

Darüber hinaus in der aktuellen „möbelfertigung“: Das „Special Dekore“ mit einem spannenden Gastkommentar von Interprint-Designchef Salvatore Figliuzzi, Gerhard Dürnberger und Thomas Lettner von Kaindl über die Zukunft des Holzwerkstoff-Spezialisten, Bürkle-CEO Jürgen Schröer über schmerzhafte Prozesse und zukünftigen Erfolg, wie das neue Oberflächen Competence Center von IVM Chemicals aufgestellt ist und viele weitere Strategien und Trends. Dazu gibt es die umfangreichen Übersichten über Dekor- und Werkstoff-Spezialisten.

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