Montag, 11.06.2018, 12:00 Uhr Würth / DATEV

Starten Initiative zur Digitalisierung des Handwerks

Die DATEV eG und die Adolf Würth GmbH und Co. KG haben eine Initiative für den elektronischen Rechnungsaustausch mit Handwerksbetrieben gestartet. Das erklärte Ziel der Kooperation ist, die Digitalisierung im Handwerk besonders einfach zu machen und somit voranzutreiben. Der Schlüssel sind durchgängige digitale Prozesse vom Lieferanten bis zur Steuerberatungskanzlei. Dazu stellt die Initiative Lösungen bereit, mit denen Betriebe ihren Rechnungsein- und -ausgang in wenigen Schritten komplett digitalisieren können.

Zahlungs- und Datenströme werden zunehmend digital. Auch das Handwerk kann von diesen neuen Möglichkeiten profitieren. Insbesondere bei der Buchführung und in der Zusammenarbeit mit ihren Steuerberatern ergeben sich für Handwerke Optimierungspotenziale. Um diese zu erschließen bündeln Würth und DATEV ihre Stärken: DATEV liefert die Lösungen für den sicheren elektronischen Workflow, der Lieferanten, Handwerker und deren Steuerberater verbindet. Aufgrund der starken Position, die Würth im Handwerk einnimmt, stehen die Lösungen ab Herbst rund 540.000 Würth-Kundenbetrieben aus Handwerk, Bau und Industrie zur Verfügung. Die Partner streben an, dass in naher Zukunft möglichst viele weitere Lieferanten von Handwerksbetrieben eine digitale Rechnungsstellung über das DATEV Portal anbieten.

„Handwerk und Mittelstand bilden das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Beim Thema Industrie 4.0 und auch bei den digitalen Prozessen im Bereich der kaufmännischen Aufgaben haben kleine und mittlere Betriebe aber noch Nachholbedarf“, erklärt Uwe Hohlfeld, Geschäftsführer der Adolf Würth GmbH & Co. KG. „Hier setzen wir mit unserer Initiative an und bieten nun Möglichkeiten der digitalen Optimierung auf höchstem Niveau an.“ Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels müssten Handwerker das Rüstzeug bekommen, um sich auf Wesentliches konzentrieren zu können. Dabei muss Digitalisierung im Handwerk nach Überzeugung von Würth die gesamte Wertschöpfungskette umfassen. „Digitalisierung kann hier eine Lösung sein, sie darf aber nicht zum Flickenteppich kleiner Einzellösungen werden. Das beginnt mit digitalen technischen Planungstools, beinhaltet eine effiziente digitale Beschaffung und hört mit dem digitalen Belegtransfer noch längst nicht auf,“ so Uwe Hohlfeld weiter.

Nach dem Motto „Aus dem Handwerk für das Handwerk“ haben bereits erste Pilotanwender den neuen digitalen Rechnungsprozess inklusive direkter Anbindung an ihren Steuerberater auf Herz und Nieren geprüft. Ab sofort starten DATEV und Würth eine erweiterte Pilotphase, an der in Absprache mit ihrem steuerlichen Berater weitere interessierten Betriebe und Unternehmen teilnehmen können. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.datev.de/handwerk. Die offizielle Marktfreigabe der Lösung ist für September 2018 vorgesehen.

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