Mittwoch, 09.05.2018, 15:30 Uhr Kongress der „möbelfertigung“ – Andreas Bergen, Koordinator Beschaffungsprozesse bei Nolte Küchen

Bei der Werksentwicklungsplanung bereits an die automatische Be- und Entladung denken

Es ist nicht allein eine intelligent geplante LKW-Tour, die eine gelungene Logistik eines Möbelunternehmens ausmacht. Damit alles bis hin zur reibungslosen, automatisierten Be- und Entladung an der Rampe gut funktioniert, gehört einiges mehr dazu. Ein best practice-Beispiel für genau diesen Fall liefert Andreas Bergen, Koordinator Beschaffungsprozesse von Nolte Küchen, beim neuen Kongress „Kontrolle gewinnen – Reklamationen minimieren“ der „möbelfertigung“ am 05. und 06. Juni in Bad Oeynhausen.

möbelfertigung: Der Trend zu individuelleren Produkten schafft neue Herausforderungen an die interne und externe Logistik. Wie sehen diese in Ihrer Erfahrung aus?
Andreas Bergen: Individuellere Produkte – oder eine höhere Varianz in den Produkten – führen zu kleineren Produktionslosen mit gemeinsamer Bearbeitung oder zur Zusammenfassung größerer Bedarfszeiträume zur Aufrechterhaltung der Losgrößen.
Beide Effekte haben Auswirkung auf die Logistik. Beim Transport kleinerer Lose sinkt die Raumnutzung in den Behältern, dadurch steigen die Kosten pro Teil. Bei der Zusammenfassung größerer Zeiträume reduziert sich die Anzahl der Transporte, dadurch sinkt die Möglichkeit auf Störungen oder Schnellschüsse zu reagieren.

möbelfertigung: Welche Voraussetzungen mussten im Unternehmen geschaffen werden, um eine automatische Be- und Entladung umzusetzen?
Andreas Bergen: Die automatische Be- und Entladung muss bereits bei der Werksentwicklungsplanung Berücksichtigung finden. Bei der Planung der Verladetore und des Umfelds muss das entsprechende stationäre Equipment vorgesehen werden. Die Verpackung und die Ladehilfsmittel des zu transportierenden Materials müssen für die automatische Be- und Entladung geeignet sein. Darüber hinaus war es für uns wichtig, einen geeigneten Speditionspartner für den Transport zu finden. Mit diesem Partner wurden Auflieger ausgewählt und für die automatische Be- und Entladung ausgestattet.
Für den Betrieb des Netzwerkes war es notwendig, optimale Fahrpläne zu entwickeln. Die Ansprüche an diese Fahrpläne sind sehr hoch, da mehrere Optimierungsdimensionen berücksichtigt werden müssen.
Natürlich musste auch bei allen Beteiligten ein gemeinsames Verständnis für Termintreue gebildet werden, da Verzögerungen in einem eng getakteten Fahrplan nur bedingt aufgeholt werden können.

Unter https://www.holzmann-events.de/kontrolle-gewinnen-reklamationen-minimieren/ können Sie mehr über das Programm – das auch einen Besuch der RFID-Factory in Löhne beinhaltet – und die Referenten erfahren und sich für den Kongress anmelden. Angesprochen sind Entscheider in der Möbelindustrie und deren Zulieferer. Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 05. März im Bad Oeynhausener Kaiserpalais begrüßen zu können.

Für interessierte Unternehmen gibt es die Möglichkeit, sich über ein Sponsoring am Kongress zu beteiligen. Über die entsprechenden Pakete mit unterschiedlichem Umfang informiert Sie der möbelfertigungs-Mediaberater Hans-Christian Hahn. Sie erreichen ihn wahlweise per Mail unter hans-christian.hahn@holzmann.de oder telefonisch unter 040/63201843.

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