Freitag, 04.05.2018, 15:40 Uhr Kongress der „möbelfertigung“ – Prof. Dr. Dirk Schleuter, Hochschule Emden-Leer

Wer sich nicht bewegt, wird abgehängt

Fertigungsanlagen für die Herstellung von Produkten planen, den Materialfluss durch das Unternehmen steuern, Mitarbeiter führen, Fertigungsprobleme unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten lösen, das sind Aufgaben von Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieuren in Produktion und Logistik heute. Auch in der Möbelindustrie. Viele Anregungen dazu, wie das aussehen kann, bietet der Kongress „Kontrolle gewinnen – Reklamationen minimieren“ der „möbelfertigung“ am 05. und 06. Juni in Bad Oeynhausen.

Professor Dr. Dirk Schleuter von der Hochschule Emden-Leer befasst sich von Berufs wegen tagtäglich mit Produktion und Logistik – im Fachbereich Wirtschaft der Institution lehrt und forscht er in diesem Sektor. Und auch Professor Schleuter hat der „möbelfertigung“, genau wie allen anderen Referenten des neuen Kongresses, vorab zwei Fragen beantwortet:

möbelfertigung: Der Trend zu individuelleren Produkten schafft neue Herausforderungen an die interne und externe Logistik. Wie sehen diese in Ihrer Erfahrung aus?
Prof. Dr. Dirk Schleuter: Das ist ja bereits ein länger anhaltender Trend. Von der reinen Massenproduktion mussten sich ja bereits viele Unternehmen verabschieden. Produktion und Logistik müssen deutlich flexibler aufgestellt werden. Hauptansatzpunkt in der Produktion ist hier zumeist die Produktion in kleineren Losen mit deutlich verkürzten Durchlaufzeiten. Die logistischen Prozesse werden dabei zunehmend durch die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung optimiert.

möbelfertigung: Der Stand der Technik schreitet voran. Wie gut sehen Sie deutsche Produktionen angesichts der Möglichkeiten aufgestellt?
Prof. Dr. Dirk Schleuter: Eine Umfrage in der Weser-Ems Region aus 2017 hat ergeben, dass der Stand innerhalb der Unternehmen noch stark differiert. Das ist allerdings keine völlig neue Erkenntnis, denn auch bei anderen Themen, wie zum Beispiel auf dem Gebiet der Prozessoptimierung ist der Entwicklungsstand in den Unternehmen zumeist sehr unterschiedlich. Grundsätzlich gilt aber immer: „Wer sich nicht bewegt, wird abgehängt.“

Unter https://www.holzmann-events.de/kontrolle-gewinnen-reklamationen-minimieren/ können Sie mehr über das Programm – das auch einen Besuch der RFID-Factory in Löhne beinhaltet – und die Referenten erfahren und sich für den Kongress anmelden. Angesprochen sind Entscheider in der Möbelindustrie und deren Zulieferer. Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 05. März im Bad Oeynhausener Kaiserpalais begrüßen zu können.

Für interessierte Unternehmen gibt es die Möglichkeit, sich über ein Sponsoring am Kongress zu beteiligen. Über die entsprechenden Pakete mit unterschiedlichem Umfang informiert Sie der möbelfertigungs-Mediaberater Hans-Christian Hahn. Sie erreichen ihn wahlweise per Mail unter hans-christian.hahn@holzmann.de oder telefonisch unter 040/63201843.


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