Montag, 23.04.2018, 08:06 Uhr „International Design Award“ 2018

Das Publikumsvoting hat begonnen

Die Beteiligung war wieder enorm hoch: 1.360 Anmeldungen aus insgesamt 71 Ländern gingen bei den Veranstaltern des „International Design Awards“ 2018, Hettich und Rehau, ein. Die Juroren (Foto) – Dr. Andreas Hettich (Hettich, links) und Andreas Albig (Rehau) – erläutern, wo es die meisten Anmeldungen für den Wettbewerb gab und wie sie die zehn besten Entwürfe ausgewählt haben, die nun ins Publikumsvoting gehen werden.

Wie haben Sie die Entwürfe für die Top Ten ausgewählt?
Dr. Andreas Hettich:
Wir haben in diesem Jahr eine Liste mit neun Kriterien erarbeitet, die dem Anspruch des „International Design Awards“ gerecht werden: Eigenständigkeit, Designleistung, Realisierungsfähigkeit, Themenzentriertheit, Möbelumfeld-Relevanz, Zukunftsorientiertheit, Eintrittszeitpunkt, Detaillierungsgrad, Internationale Anwendbarkeit.
Andreas Albig:
Die Gewichtung der Punkte war jedoch unterschiedlich. Die Designleistung war eines der entscheidenden Kriterien, die Themen Eigenständigkeit und Realisierungsfähigkeit waren ebenfalls hoch angesiedelt. Wir haben ganz bewusst die Kreativität in den Vordergrund gestellt. Aber die Teilnehmer sollten nicht nur Ideen produzieren, sondern echte Lösungen für bestehende Probleme.
Dr. Andreas Hettich:
Uns war es außerdem wichtig, dass die Lösungen tatsächlich aus dem Möbelumfeld stammen und dass sie relativ realitätsnah sind. Bei den meisten Entwürfen hätten wir gleich gute Ideen, wie man sie in der Praxis umsetzen könnte.

Aus welchen Nationen kamen besonders viele Einreichungen?
Andreas Albig:
Für den „International Design Award“ 2018 haben sich 1.360 Studierende aus insgesamt 71 Ländern angemeldet. Die am stärksten vertretenen Nationen sind Polen, Italien und Deutschland, Russland, Südkorea und vor allem China.
Dr. Andreas Hettich:
Ja, die Hitliste wird von China angeführt. Es sieht ganz danach aus, als wenn die Aufgabenstellung des Awards an der Nanjing Forestry University während eines Semesters einen Schwerpunkt gebildet hätte.
Andreas Albig:
Polen ist zum Beispiel auch immer dabei, die Universität in Krakau.
Dr. Andreas Hettich:
Inzwischen haben wir echte Fans, also Universitäten und Professoren, die den Award sehr stark promoten – da gibt es viele Wiederholungstäter. Das spiegelt sich in der Teilnehmerquote dieser Länder wider. Es hilft uns natürlich auch, dass wir den Wettbewerb bereits seit 1997 ausrichten und er einen großen Bekanntheitsgrad in aller Welt gewonnen hat.

Wählen Sie mit: Noch bis zum 30. Mai können Designbegeisterte online unter www.internationaldesignaward.com am Publikumsvoting teilnehmen.

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