Montag, 12.03.2018, 09:00 Uhr Ima Schelling Group

Automatisierung ist keine Frage der Betriebsgröße

Die Auftragsbücher sind voll, im vergangenen Jahr wurde eine neue Produktionshalle in Lübbecke fertiggestellt und für eine weitere der Grundstein gelegt. Ima Schelling konnte im Jahr 2017 etwa 250 Mio. Euro Umsatz generieren. 170 Mio. Euro davon hat Ima erwirtschaftet und damit ein Wachstum von rund 20 Prozent erreicht. Wie es jetzt weitergeht, erklärt Andreas Bischoff, Geschäftsführer für Vertrieb und Anlagenbau, im Gespräch mit der „möbelfertigung“.

„möbelfertigung“: Herr Bischoff, die „Holz-Handwerk“ steht kurz bevor. Welche Rolle spielt diese im Messe-Zyklus von Ima?

Andreas Bischoff:
Wir ­nehmen stark wahr, dass sich Handwerk und Industrie aufeinander zubewegen. Betriebe aller Größen müssen sich mit einer kompletten Prozesskette auseinandersetzen und sind unter Zugzwang. Nun produziert die Ima-Schelling-Gruppe keine klassischen Handwerksmaschinen, aber die Qualitäten, die mit unseren Lösungen erreicht werden, sind auch bei kleineren Betrieben in hohem Maß nachgefragt. Auf der „Holz-Handwerk“ präsentieren wir Maschinen aus dem Einstiegsbereich und nutzen die Messe zur Pflege von Kunden­kontakten.

„möbelfertigung“
: Insgesamt sehen Sie das klassische Handwerk aber nicht als Ihre Kundengruppe?

Andreas Bischoff:
Das ist ­Definitionssache. Das „klassische“ Handwerk braucht vielleicht nur eine Formatkreissäge. Die Frage ist, wie viele klassische Handwerks­betriebe es überhaupt noch gibt. Wir haben Kunden mit zehn oder zwölf Mitarbeitern, die Lösungen von Ima und/oder Schelling kaufen. Die Grenzen sind wirklich ­absolut fließend geworden. Es hängt eben davon ab, welche Strategie der Kunde verfolgt und welche Märkte er bedient. Der Automatisierungsgrad eines Unternehmens hängt ja eben gerade nicht von der Zahl der Mitarbeiter ab.

Das vollständige Interview lesen Sie  in der „möbelfertigung Handwerk & Innenausbau“, die am 14. März erscheint.

Außerdem in der Ausgabe: Was bei der Betriebsübergabe an einen Nachfolger wichtig ist, wie Grass seine Präsenz im Handwerk intensiviert, welche Synergien sich für Topa-Team als Mitglied von Der Kreis ergeben, warum sich das Handwerk aus Sicht des VDMA mit der Digitalisierung leichter tun könnte als die Industrie, was Aussteller vom Messedoppel in Nürnberg erwarten, wo Häfele die größten Chancen und Herausforderungen für das Handwerk sieht, auf welche Weise Auszubildende fit für „4.0“ gemacht werden sollen, wie sich die Tätigkeiten von selbstständigen Tischlern und Schreiner verändern und vieles mehr.

 Darüber hinaus finden Sie in dem Magazin über 60 Seiten zu dem wichtigen Messe-Doppel „Holz-Handwerk“ und „Fensterbau Frontale“.

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