Dienstag, 13. Februar 2018, 13:00 Uhr Zukunftsinstitut

Veröffentlicht Studie zum Thema Urbanisierung

In Kooperation mit dem Architekturbüro Graft hat sich das Zukunftsinstitut mit futuristischen Lebensräumen beschäftigt: Das Ergebnis ist „Futopolis – Stadt, Land, Zukunft“ – eine Untersuchung, die sich mit den Herausforderungen des urbanen Zeitalters auseinandersetzt und mögliche Lösungswege zeigt. „Durch neue Formen der Vernetzung und Mobilität wird Urbanität vor allem zu einer neuen Lebens- und Denkweise“, erklärt Geschäftsführer Harry Gatterer den Ansatz der Analyse.

Wichtige Themen der Studie sind alternative Wohnlösungen sowie die technische und soziale Infrastruktur, die das Leben sowie die Mobilität in Großstädten verbessern sollen. Ein möglicher Ansatz wären die sogenannten „Smart Cities.“ „Die Optimierung der Stadt muss vor allem im Dienste ihrer Bewohner stehen – und von ihnen vorangetrieben und mitgetragen werden“, erklärt Studienleiterin Lena Papasabbas die Idee hinter dem Konzept.

Insgesamt liegt der Fokus von „Futopolis – Stadt, Land, Zukunft“ sowohl auf den Veränderungen in Großstädten und wie diese unter anderem den Wohnraum und mögliche Wohnlösungen beeinflussen, als auch auf ländlichen Gebieten, deren Entwicklung ebenfalls unter die Lupe genommen wird.

„Zu lange wurden Lebensräume jenseits der großen und leuchtenden Metropolen mit Missachtung gestraft und es wurde vergessen, dass Orte durch die Globalisierung und Digitalisierung nicht nur näher zusammenrücken, sondern vor allem in gegenseitiger Wechselwirkung zueinanderstehen und voneinander abhängig sind“, erklärt Co-Autorin Janine Seitz.

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