Donnerstag, 25.01.2018, 09:01 Uhr Pfleiderer/Tom Schäbinger

Wir müssen aggressiver und dynamischer werden

„Wir wollen eine smartere Marktsegmentierungsstrategie, klüger entscheiden, wo investiert wird und wo nicht, den Vertrieb neu strukturieren und ­einiges mehr. Deshalb drehen wir vom Einkauf über die Produktion und Rechnungswesen bis zum ­After-Sale konsequent jeden Stein um“, betont der Pfleiderer-CEO Tom Schäbinger im Interview mit der Redaktion der „möbelfertigung“. „Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat wurde ein Maßnahmenplan ­erarbeitet, der 35 Schlüsselprojekte umfasst, die ich aber natürlich nicht bekanntgebe.“

Unter anderem investiert der Holzwerkstoff-Riese viel Geld in die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern. Wobei Tom Schäbinger die Prozesse nach der Ausbildung für noch verbesserungsfähig hält: „Die richtigen Leute müssen an die richtigen Stellen gebracht werden. Bisher haben wir das Thema Ausbildung nach dem Abschluss zu schnell abgehakt. Die richtige Arbeit geht dann aber erst los.“ 

Auch beim Agieren im Wettbewerb dürfte sich einiges bei dem Unternehmen tun: „Infolge der Neubesetzung und Verkleinerung des Managements kommen nun alle Mitglieder des Vorstands aus sehr kompetitiven Branchen. Denn Pfleiderer ist zwar in positivem Sinn sehr traditionell, muss jetzt aber aggressiver und dynamischer werden“, bringt es Schäbinger auf den Punkt. 

Welche Pläne Tom Schäbinger außerdem verfolgt, lesen Sie in der „möbelfertigung 1/2018“, die am 31. Januar erscheint.

Außerdem in der Ausgabe: Welche Trends internationale Branchengrößen in Sachen Design, Funktion und Produktionstechnik kommen sehen, wie die Koelnmesse das Profil der „ZOW“ schärfen möchte, warum Titus Chairman Robert Appleby in der Digitalisierung große Potenziale für sein Unternehmen sieht, wie Grotefeld der Anforderung wachsender Materialvielfalt begegnet, was Confalonieri hinsichtlich des Digitaldrucks plant, welche Trendwelten laut Schattdecor-Designerin Claudia Küchen das Design besonders prägen werden, wie Polipol seine Prozesse und Abläufe effizienter macht, warum der Iran als Absatzmarkt immer attraktiver wird und noch vieles mehr.

Darüber hinaus beinhaltet die „möbelfertigung 1/2018“ das große „Trendpanel 2018“, sowie die umfassende Nachlese zum „möbelfertigung“-Event „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“.

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