Dienstag, 19.12.2017, 16:05 Uhr Fachverband Leben Raum Gestaltung Hessen/Rheinland-Pfalz

Stefan Zock einstimmig gewählt

Stefan Zock wird zukünftig die Geschicke des hessischen und rheinland-pfälzischen Tischler- und Schreinerhandwerks leiten. Im Rahmen der konstituierenden Mitgliederversammlung des neuen Fachverbandes Leben Raum Gestaltung Hessen/Rheinland-Pfalz Mitte November wurde der 56-jährige Schreinermeister aus Longuich in geheimer Wahl einstimmig zum Präsidenten gewählt.

Die bereits im Juli mit überwältigender Mehrheit getroffene Entscheidung zur Fusion des hessischen und rheinland-pfälzischen Verbandes wurde nun durch die Gremienwahlen besiegelt.

Zock zur Seite stehen die vier Vizepräsidenten Wolfgang Kramwinkel (Innung Offenbach), Wolfram Lehnen (Innung Koblenz-Rhein-Mosel), Holm Pfeiffer (Innung Lahn-Dill) und Stefan Schmitt (Innung Südpfalz-Deutsche Weinstrasse). Komplettiert wird das Präsidium durch Marco Gretsch (Innung Fulda-Hünfeld), Thomas Klemm (Innung Simmern), Thomas Maul (Innung Gelnhausen-Schlüchtern), Christiane Noss-Flohr (Innung Neuwied), Harald Schnierle (Innung Wetterau), Ralf Stuckardt (Innung Hersfeld-Rotenburg) und Karl Trager (Innung Rheinhessen). An der Spitze des Hauptamts bleibt Hauptgeschäftsführer Hermann Hubing, der bereits in der Vergangenheit Geschäftsführer beider Verbände war und nun wiederum das Vertrauen der Delegierten erhielt.

Der hessische Präsident Reinhard Nau begrüßte die Teilnehmer in der inspirierenden Atmosphäre von Burg Schwarzenstein, sowie einige hochkarätige Gäste zur konstituierenden Mitgliederversammlung. Darunter die beiden Ehrenlandesinnungsmeister Günter Füllgraf für Hessen und Siegfried Schmitt für Rheinland-Pfalz, sowie den langjährigen rheinland-pfälzischen Geschäftsführer Günther Galla.

Nau betonte, dass die Verbände nicht aufgrund eigener Schwächen fusionieren, „sondern die beiden starken und leistungsfähigen Partner haben aus Verantwortungsbewusstsein heraus „Ja“ gesagt, um in Zukunft noch bessere Leistungen für unsere Betriebe bieten zu können. Die Tischler und Schreiner in Hessen und Rheinland-Pfalz werden nicht länger getrennt marschieren, sondern wir werden unsere Kräfte bündeln, um in Zukunft gemeinsam die Interessen unseres Berufsstandes zu vertreten.“

Vom Hessischen Wirtschaftsministerium wies Axel Henkel (Abteilungsleiter Außenwirtschaft, Mittelstand, Berufliche Bildung, Technologie) darauf hin, dass der Zusammenschluss in einer Phase entstand, die durch wirtschaftliche Prosperität gekennzeichnet ist. „In einer solchen Situation eine solche Entscheidung zu treffen, das ist Weitblick und eine Entscheidung für die Zukunft, die mir Respekt abnötigt“, so Henkel.

Brigitte Mannert, Präsidentin der Handwerkskammer der Pfalz, die die Fusion ebenfalls begrüßte, mahnte, mit der Zusammenführung der Verbände die Verbandsarbeit aktiv und zukunftsorientiert zu gestalten. „Nicht nur auf Herausforderungen zu reagieren, sondern aktiv selbst gestalten heißt die Devise!“

Der Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, Klaus Repp, ermutigte die Teilnehmer, „den eingeschlagenen Weg in eine feste Form zu gießen“ und deutete auf die Chance hin, sich zukünftig durch die Fusion noch breiter positionieren zu können.

Rainer von Borstel, Geschäftsführer der Arbeitgeberverbände des Hessischen Handwerks, sprach drei Themen an, die das Handwerk beschäftigen: Sozialbeiträge und Steuern, Aufstiegsfortbildung und die Blaue Plakette. In diesem Zusammenhang rief er auf: „Lassen Sie uns gemeinsam in der Zukunft Lösungen anstreben, die auch im Interesse der Handwerksbetriebe sind!“

Konrad Steininger, Präsident des Bundesinnungsverbands Tischler Schreiner Deutschland, begrüßte die Entscheidung zur Fusion ebenfalls. Es sei der richtige Schritt, die Energien zu bündeln und die Leistung durch Synergieeffekte zu erhöhen,

Ab dem 01. Januar 2018 wird die Arbeit des fusionierten Fachverbands Leben Raum Gestaltung Hessen/Rheinland-Pfalz von der Geschäftsstelle in Bad Wildungen aus gesteuert.

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