Donnerstag, 07.12.2017, 13:50 Uhr Ninkaplast

Innovationen prägen das Gesicht des Möbels

Ninka wurde in den letzten Jahren dank immer neuer Innovationen in die Programme vieler Küchenmöbelhersteller aufgenommen. Dabei schwimmt der Kunststoffspezialist auch schon mal gegen den Strom, wie die neue Eckschranklösung „Qanto“ zeigt. Die „möbelfertigung“ sprach mit Geschäftsführer Klaus Henning Wulf und Marketingleiter Jens Ruthe über Design, Funktionen, elektrische Antriebe und Entwicklungspartnerschaften.

möbelfertigung: Herr Wulf, was ist wichtiger – Design oder Funktion?
Klaus Henning Wulf: Beides. Design ohne Funktion macht keinen Sinn. Es muss eine sinnvolle Funktion geben, die keinen Erklärungsbedarf hat. Das Design unterstreicht letztendlich die Funktion und spricht Emotionen an. Allein genügt das aber nicht. Leicht ­erkennbare Funktion und einfache Anwendbarkeit sind Voraussetzung für den Erfolg.

möbelfertigung: Viele Beschläge-Spezialisten haben das Thema Elektrifizierung in der Küche eher zurück­gefahren. „Qanto“ geht erfolgreich gegen diesen Trend. Haben Sie in dieser Richtung weitere Pläne?
Klaus Henning Wulf: Wir machen die Elektrifizierung ja nicht aus Selbstzweck, sondern in diesem Fall, weil es anders nicht lösbar ist. Wenn wir weitere Ideen haben, die nur mit elektrischen Antrieben realisierbar sind, werden wir das auch wieder ausprobieren.
Denn der Linearantrieb hat gegenüber mechanischen Lösungen den Vorteil, immer gleich schnell zu laufen, egal ob der Schrank voll oder leer ist.
Bei Push-to-open-Systemen sind elektrische Lösungen wohl einfach zu teuer, um diesen Mehrwert erfolgreich zu verkaufen, und die ­mechanischen Systeme gut genug. Elektrifizierung macht vermutlich nur da Sinn, wo keine mechanische Lösung möglich ist.

möbelfertigung: Sie haben in den letzten Jahren stark in die Produktion investiert. Wie ist der Stand in Sachen Modernisierung?
Klaus Henning Wulf: Wir sind auf einem guten Weg. Dieser Weg hat natürlich kein Ende, es geht um kontinuierliche Verbesserung. Wir machen das auch nicht, weil es gerade schick ist, sondern weil es wirklich etwas bringt. Vor allem in Sachen Effizienz.
Im Sinne von Lean Management versuchen wir auch, weniger sinnvolle Dinge zu vermeiden – beziehungsweise auch abzuschaffen. Wir haben zum Beispiel einen Montage- und Lagerbereich gemeinsam mit der Hochschule OWL in einem Projekt neu konzipiert. Man kann auch mit einigen wenigen Anpassungen die Wege, die die Mitarbeiter gehen müssen, erheblich verkürzen.

Das komplette Interview lesen Sie in der kommenden „möbelfertigung “, die am 13. Dezember erscheint.

Außerdem in der Ausgabe: Wie in Dubai eines der spannendsten Möbel-Projekte – und damit ein neuer Global Player – entsteht, auf welche Weise Vauth-Sagel sein Markenprofil schärfen will, warum das Portfolio von Schüco Alu Competence ein ganz Besonderes ist, was beim Dialog mit den Kunden in Zeiten der Digitalisierung wirklich zählt, welche Produkthighlights auf der „Sicam“ gezeigt wurden, wie Cor Sitzmöbel gemeinsam mit Expert die „schlanke Fabrik“ realisiert, was der Investoreneinstieg für Altendorf bedeutet, wie Hettich Produktkosten jetzt noch besser kalkulieren kann, was die neue Schuko-Filteranlage bei Kesseböhmer leistet und noch viel mehr.

Darüber hinaus beinhaltet die „möbelfertigung 8/2017“ das große Special „Beschläge & Licht“, sowie – als unseren Service für Sie – eine umfassende Übersicht der wichtigsten CAD/CAM-Spezialisten.


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