Montag, 30.10.2017, 11:47 Uhr VDM/HDH

Johannes Schwörer und Axel Schramm als Präsidenten wiedergewählt

Die Spitzenverbände der deutschen Holz- und Möbelindustrie haben in Frankfurt am Main ihre Präsidien neu gewählt. Johannes Schwörer, seit 2008 Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH), wurde von der Mitgliederversammlung in seinem Amt ebenso einstimmig wiedergewählt, wie Axel Schramm als Präsident des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie (VDM). Schramm hat das Amt seit 2014 inne, die Amtszeit der Präsidenten beträgt jeweils drei Jahre.

Ludwig Hüls (Hülsta-Werke) kandidierte nicht erneut als Vize-Präsident. Auf ihn folgt im VDM Dr. Dr. Günter Scheipermeier (Nobilia) als Vize-Präsident und im HDH Michael Stiehl (Rauch Möbelwerke), der gleichzeitig auch beim VDM Vize-Präsident ist und in diesem Amt bestätigt wurde.

In das HDH-Präsidium wurden zudem Jens Dörken (Carl Gluud), Ralf Krebs (Waldner) und Ulf Scharf (Scharf Systembauelemente) gewählt. Komplettiert wird es  durch die Vorsitzenden seiner Mitgliedsverbände.

In das VDM-Präsidium wurden Elko Beeg (Sachsenküchen), Dr. Daniel Böllhoff (Gebr. Nehl), Stefan Bornemann (Erpo), Wolfgang Kettnaker (Kettnaker), Leo Lübke (Cor), Karl Sommermeyer (Himolla), Elmar Duffner (Vivonio) und Markus Wiemann (Oeseder Möbelindustrie) gewählt.

Aus den Präsidien ausgeschieden sind Dr. Joachim Brunswicker, Dr. Fritz Böllhoff, Bernd Kressmann, Manfred Sitz, Uwe Rehfeld, Hans-Dieter Töller, Andreas Kopf, Dr. Imaan Bukhari, Gebhard Gerweck und Helmut Hirner.

Laut Schwörer befindet sich die deutsche Holzindustrie im vierten Jahr eines kontinuierlichen Wachstums. Von Januar bis August 2017 verzeichnete sie ein Umsatzplus von 2,3 Prozent auf 23,3 Mrd. €. Schwörer geht in Anbetracht der sich aktuell leicht abkühlenden Baukonjunktur im Bereich des Eigenheimbaus für das Gesamtjahr 2017 von einem Umsatzwachstum für die gesamte deutsche Holzindustrie von 1 bis 2 Prozent aus.

Laut Schramm hat sich das Umsatzwachstum der deutschen Möbelindustrie im laufenden Jahr im Vergleich zum Vorjahr deutlich verlangsamt: Von Januar bis August 2017 lagen die Umsätze hier bei rund 11,7 Mrd. € und damit lediglich um 0,6

Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Nach zwei erfolgreichen Jahren - 2015 mit 6,2 Prozent und 2016 mit einem Umsatzplus von 3,2 Prozent auf knapp 18 Mrd. € - konnten die guten Vorjahresergebnisse noch einmal leicht übertroffen werden. Als wichtige Umsatzstütze für die heimischen Hersteller erwies sich im bisherigen Jahresverlauf das Auslandsgeschäft. Angesichts der Nachfragestagnation im Inland und des nach wie vor positiven Beitrags der Auslandsmärkte geht Schramm für das Gesamtjahr 2017 von einem leichten Umsatzplus von bis zu einem Prozent in der Möbelindustrie aus.

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