Donnerstag, 12. Oktober 2017, 10:30 Uhr Kongress der „möbelfertigung“ – Prof. Andreas Heinzmann, Fakultät für Holztechnik und Bau der FH Rosenheim

Die deutsche Möbelindustrie ist vorne mit dabei – aber China holt enorm auf

Der Kongress „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ am 29. und 30. November in Düsseldorf stützt sich auf viele Praxis-Beispiele aus der Möbelindustrie: Geschäftsführer und Technische Leiter vermitteln einen Eindruck ihrer eigenen top-modernen Produktion, Wissenschaftler berichten über Neuheiten aus der Forschung. Sehr anschaulich wird es daher um die vielen Facetten von Industrie 4.0 gehen und welche Chancen die Branche konkret ergreifen sollte.

Mit dabei als Referent: Sprecher ist Prof. Andreas Heinzmann. Mit Antworten auf drei Schlüsselfragen gibt der Dozent der Hochschule für angewandte Wissenschaften Rosenheim/Fakultät für Holztechnik und Bau, einen kurzen Einblick in das Thema und seinen Vortrag.

möbelfertigung: Warum ist es unverzichtbar, Aspekte der Digitalisierung beziehungsweise von Industrie 4.0 in der Möbelproduktion zu berücksichtigen?
Prof. Andreas Heinzmann: Nur mit Hilfe der Möglichkeiten, die die Digitalisierung bieten, ist es möglich, den Anforderungen des Marktes nach individuellen Produkten zu den Kosten der Massenproduktion zu begegnen. Das Ziel muss hierbei sein, die nicht wertschöpfenden Tätigkeiten im Büro und der Produktion so weit zu reduzieren und zu automatisieren, dass höhere Investitionen für flexible Maschinen und Technologie ausgeglichen werden können. Der Idealfall wäre hierbei, dass gerade in der Arbeitsvorbereitung die Daten für die Produktion ohne menschliches Zutun generiert werden können und die Kommunikation zwischen Fertigungszellen, Transportmittel bis hin zum Versand automatisch abläuft.

möbelfertigung: Wie ist die deutsche Möbelindustrie im internationalen Vergleich aufgestellt?
Prof. Andreas Heinzmann: Im internationalen Vergleich ist die deutsche Möbelindustrie immer noch vorne mit dabei, doch holen gerade Länder wie China mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit auf. In Deutschland wurde sehr lange eine Strategie der hochverketteten „Losgröße 1“ Anlagen vorangetrieben, wo in Ländern wie den USA viel mehr Wert auf hochflexible Systeme gelegt wurden, in denen mit den Daten auch Mitarbeiter für manuelle Tätigkeiten optimal unterstützt werden.

möbelfertigung: Was wird der Schwerpunkt Ihres Vortrages beim Branchenevent „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ der „möbelfertigung“ sein?
Prof. Andreas Heinzmann: Der Schwerpunkt meines Vortrags wird auf der Veränderung der Fertigungsstruktur für eine flexible Fertigung liegen. Weg von hochverketteten Anlagen, die kaum mehr beherrschbar sind, hin zu flexiblen Zellen die miteinander kommunizieren und die nur datentechnisch tatsächlich „verkettet“ sind.

Unter www.holzmann-events.de/effiziente-moebelfertigung/ können Sie mehr über das Programm und die Referenten erfahren und sich für den Kongress anmelden. Angesprochen sind Möbelproduzenten jeder Sparte, aber genauso Zulieferer und Maschinenhersteller rund um das Thema Möbelproduktion. Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 29. November im Düsseldorfer Hotel „Nikko“ begrüßen zu können.

Für interessierte Unternehmen gibt es die Möglichkeit, sich über ein Sponsoring am Kongress zu beteiligen. Über die entsprechenden Pakete mit unterschiedlichem Umfang informiert Sie der möbelfertigungs-Mediaberater Hans-Christian Hahn. Sie erreichen ihn wahlweise per Mail unter hans-christian.hahn@holzmann.de oder telefonisch unter 040/63201843.

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