Freitag, 06. Oktober 2017, 13:30 Uhr Kongress der „möbelfertigung“ – Prof. Dr. Frank Prekwinkel, Vorstandsvorsitzender von Imos

Der Kunde muss in die eigenen Prozesse einbezogen werden

In der Industrie 4.0 verzahnt sich die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Treibende Kraft dieser Entwicklung ist die rasant zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Sie verändert nachhaltig die Art und Weise, wie zukünftig in Deutschland produziert und gearbeitet wird: Nach Dampfmaschine, Fließband, Elektronik und IT bestimmen nun intelligente Fabriken (sogenannte „Smart Factories“) die vierte industrielle Revolution. Aber wie sieht das konkret in der Möbelindustrie aus? Der Kongress „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ am 29. und 30. November in Düsseldorf zeigt Möglichkeiten und Stolpersteine auf dem Weg zur modernen Produktion.

Einer der Sprecher ist Prof. Dr. Frank Prekwinkel. Mit Antworten auf drei Schlüsselfragen gibt der Vorstandsvorsitzende der Imos AG einen kurzen Einblick in das Thema und seinen Vortrag.

möbelfertigung: Warum ist es unverzichtbar, Aspekte der Digitalisierung beziehungsweise von Industrie 4.0 in der Möbelproduktion zu berücksichtigen?
Prof. Dr. Frank Prekwinkel: Die Digitalisierung ermöglicht es, neue Kommunikationsstrukturen aufzubauen. Die große Chance liegt darin, den Kunden in die Prozesse einzubeziehen.
Zukünftig erfolgreiche Geschäftsmodelle nutzen Digitalisierung, Automatisierung und Kommunikation, um gemeinsam mit den Kunden individuelle Produkte und Dienstleistungen zu erschaffen.

möbelfertigung: Wie ist die deutsche Möbelindustrie im internationalen Vergleich aufgestellt?
Prof. Dr. Frank Prekwinkel: Auch wenn im asiatischen Raum die Wachstumsraten deutlich höher sind, so besitzt die deutsche Möbelindustrie erhebliches Potenzial. Zum einen sind die führenden Hersteller von Maschinen, Beschlägen, Werkzeugen und Zubehör im deutschsprachigen Raum ansässig. Des Weiteren begünstigt der Trend zu Individualisierung von Produkten und Dienstleistungen lokale Ressourcen. Angesichts dessen ergeben sich erhebliche Chancen und Potenziale, die mit neuen Geschäftsmodellen genutzt werden können. 

möbelfertigung: Was wird der Schwerpunkt Ihres Vortrages beim Branchenevent „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ der „möbelfertigung“ sein?
Prof. Dr. Frank Prekwinkel: Veränderungen durch neue Technologien und Innovationen haben ihren speziellen zeitlichen Ablauf. Technische Innovationen werden meist über Jahre entwickelt und benötigen eine entsprechende Infrastruktur – der Aufbau ist dabei langwierig und kostenintensiv. Ganz anders die gesellschaftliche Wahrnehmung: Hier werden Trends übertrieben dargestellt, was zu überhöhten Erwartungen führt. Andererseits ergeben sich durch die Identifizierung von innovativen Trends zum richtigen Zeitpunkt aber auch Chancen, neue Geschäftsideen zu realisieren.

Unter www.holzmann-events.de/effiziente-moebelfertigung/ können Sie mehr über das Programm und die Referenten erfahren und sich für den Kongress anmelden. Angesprochen sind Möbelproduzenten jeder Sparte, aber genauso Zulieferer und Maschinenhersteller rund um das Thema Möbelproduktion. Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 29. November im Düsseldorfer Hotel „Nikko“ begrüßen zu können.

Für interessierte Unternehmen gibt es die Möglichkeit, sich über ein Sponsoring am Kongress zu beteiligen. Über die entsprechenden Pakete mit unterschiedlichem Umfang informiert Sie der möbelfertigungs-Mediaberater Hans-Christian Hahn. Sie erreichen ihn wahlweise per Mail unter hans-christian.hahn@holzmann.de oder telefonisch unter 040/63201843.


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