Montag, 02. Oktober 2017, 14:22 Uhr Trademachines

Über 1,7 Millionen Maschinen online im Angebot

Es wächst und gedeiht – im Frühjahr 2016 hat die „möbelfertigung“ erstmals das Start-up Trademachines unter die Lupe genommen. Die Metasuchmaschine für Industrieauktionen, die sich unter anderem besonders um Holzbearbeitungsmaschinen bemüht, hat sich seitdem weiterhin sehr positiv entwickelt. Gründer und Geschäftsführer Dr. Heico Koch sieht trademachines.com mittlerweile auch für Händlerverkäufe als weltweit führend. 

„möbelfertigung“: Herr Dr. Koch, was hat sich in den letzten 1,5 Jahren bei Trademachines getan?
Dr. Heico Koch:
In 1,5 Jahren bewegt sich viel in einem Startup. Wir sind ja auch erst vier Jahre alt. Der Fokus der Unternehmensentwicklung lag vor allem auf dem Marketing, das heißt darauf, die internationale Präsenz in Richtung Käufer auf ein neues Niveau zu heben. Hier haben wir uns auf unsere fünf Kernbranchen konzentriert: Holzbearbeitung, Metallbearbeitung, Gabelstapler und Agrar beziehungsweise Bau. Der Erfolg zeigt sich an unseren jüngsten Wachstumszahlen.
Im letzten Jahr sind wir am stärksten in Frankreich, Italien und Spanien gewachsen. Im Schnitt hat sich dort die Zahl unserer Besucher verdoppelt. Weiterhin sehen wir ein sehr stark wachsendes Geschäft in den sogenannten Maghreb-Staaten. In Marokko liegen wir im Vergleich zum Vorjahr bei plus 200 Prozent, in Algerien und Tunesien hatten wir im August jeweils doppelt so viele Besucher wie ein Jahr zuvor.
Das liegt sicherlich mit an der wiederaufkeimenden Wirtschaft in der Region, aber eben auch daran, dass Trademachines als einziger Marktplatz den Großteil Afrikas mit lokalen Internetseiten sowie mit ins Französische und Englische übersetzten Angeboten sehr frühzeitig beackert hat.
Neben dem Marketing haben wir uns verstärkt um eine höhere Attraktivität für Händler bemüht und in dem Zusammenhang Personalstruktur, Prozesse sowie die skalierbare Betreuung verbessert. Auch hier ist die Resonanz durchweg sehr positiv.

„möbelfertigung“: Wie lief das Jahr 2016 und wie bewerten Sie das aktuell laufende Jahr?
Dr. Heico Koch:
Wir hatten ein gutes Jahr 2016 und konnten spannende Kunden für uns gewinnen. So hat sich zum Beispiel das Europa-Geschäft im Holzbereich in etwa verdoppelt, und in den USA konnten wir wichtige Akteure wie Exfactory für uns gewinnen.
Der Erfolg lässt sich manchmal sogar an Alltagserlebnissen ablesen: Ende August rief ein US-Händler an und dankte uns für erzielte Verkäufe an ein Unternehmen in Ghana. Daran wird deutlich: die einzelnen Mosaiksteinchen wachsen systematisch zu einem Gesamtbild zusammen. Genau das hatten wir von Beginn an vor Augen.

„möbelfertigung“: Können sie Zahlen für den Bereich Holz nennen?
Dr. Heico Koch:
Die Zahl der im Endeffekt verkauften Maschinen ist schwer zu ermitteln, weil wir Kaufinteressenten vermitteln und uns danach aus dem Geschäft der Händler raushalten. Was man allerdings sagen kann, ist, dass sich die Menge angebotener Maschinen bei Trademachines seit Anfang 2016 verdreifacht hat und heute bei über 1,7 Millionen liegt.

Das komplette Interview lesen Sie in der „möbelfertigung 6/2017“, die am 4. Oktober erscheint.

Weitere Themen der Ausgabe: Warum Egger jetzt den Sprung über den großen Teich wagt, wie sich D-Beschlag mit Innovationen und kundenspezifischen Entwicklungen einen Vorsprung im Wettbewerb verschafft, wieso die meisten Möbelimporte aus Polen kommen, auf welche Weise die richtigen Werkzeuge zur Kostensenkung in der Produktion beitragen, warum das Marketing von Blum in England anders als in Deutschland ausfällt, was der neue SCM Deutschland-Geschäftsführer in seinen ersten Monaten erlebt hat und wie Homapal seine Produkte noch breiter positionieren will.
Außerdem in dem Magazin: Umfassende Preview zur italienischen Top-Messe „Sicam“, das umfassende Special „Werkstoffe & Leichtbau sowie die große Dienstleister-Übersicht.

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Externe Links:
www.trademachines.de

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