Dienstag, 25.07.2017, 14:15 Uhr Swiss Krono Group

CEO Martin Brettenthaler: „Unsere Marken werden noch profilierter positioniert“

Seit Herbst 2016 ist Martin Brettenthaler CEO von Swiss Krono. Zeit für eine Bestandsauf­nahme: Wo steht der Holzwerkstoffriese in Sachen einheit­licher Marke und hinsichtlich des Wettbewerbs? Wie stellt sich Swiss Krono hinsichtlich der Megatrends „Individualisierung“ und „Digitalisierung“ auf? Zudem beantwortet Bretten­thaler, welche Auswirkungen er hinsichtlich des Brexit und der amerikanischen Wirtschaftspolitik erwartet.

„möbelfertigung“: Herr Brettenthaler, Sie sind seit dem 1. Oktober 2016 neuer CEO von Swiss Krono. Was waren Ihre Arbeitsschwerpunkte in den ersten Monaten?
Martin Brettenthaler: Mein Ziel war es, gleich zu Beginn unsere zehn Werke in der Schweiz, Deutschland, Polen, Frankreich, ­Ungarn, Russland, der Ukraine und in den USA zu besuchen und mit möglichst vielen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu sprechen, um mir ein persönliches Bild unserer Gruppe zu machen. Das konnte ich bis Weihnachten des letzten Jahres umsetzen.
Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen nehme ich jetzt meine Aufgabe, unsere vielfältigen Stärken als Swiss Krono Group zu fördern, in Angriff. So möchten wir die Effizienz weiter steigern, den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Werken und Märkten intensivieren und alle Potentiale – ob in der Produk­tion, in der Logistik oder im Einkauf – als Gruppe voll ausnützen. Dabei kann ich mich auf einen kompetenten und engagierten Verwaltungsrat sowie auf unsere Konzernleitung und die Standortleiter unserer Werke stützen.

„möbelfertigung“: Wie ist der Stand der Dinge beim einheitlichen Markenauftritt?
Martin Brettenthaler: Alle Standorte sind zu Swiss Krono ­umfirmiert und mit dem neuen ­Erscheinungsbild auf dem Markt. Nach der Etablierung dieser Dachmarken gehen wir nun den Bereich der Produktmarken speziell im ­Bereich Flooring an, um dort unsere Stärke der Mehrmarken oder -kollektionen weiter zu pflegen ­sowie diese darüber hinaus etwas profilierter zu positionieren und zu vermarkten. 

„möbelfertigung“: Hat der einheitliche Markenauftritt bislang weitere Auswirkungen gehabt?
Martin Brettenthaler: Durch diesen wächst das Gruppengefühl stetig: Die Kommunikation und der Austausch zwischen den Werken haben sich etabliert. Daraus ­ergeben sich viele Synergien: Überall, wo an Gleichem gearbeitet wird, kann man voneinander profitieren und Best-Practice-Beispiele schaffen.

Das komplette Interview lesen Sie in der „möbelfertigung 4/2017“, die am 27. Juli erscheint.

Weitere Themen der Ausgabe: Alles zum ersten „Arcade“-Event – „Wie Contract Business perfekt funktioniert“; Dr. Andreas Hettich über neuartige Stauraumkonzepte; der emotionale Vorstandsvorsitzwechsel bei Schattdecor; wie Hymmen es schafft, Oberflächenstrukturen dekorsynchron digital zu drucken; welche Vorteile Team 7 mit seinem neuen Schleifautomaten von Weber erzielt; die große Werkstoff- und Dekorübersicht; über 150 Firmennews der Messen „Texprocess“, „Interzum“ und „Ligna“; warum die Schmidt Groupe schon lange Industrie 4.0 praktiziert; welche Erkenntnisse die Polstermöbelstudie von Lectra liefert; was König+Neurath tun musste, um effizienter zu produzieren – und viele weitere interessante Artikel

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