Mittwoch, 06. Dezember 2017, 11:15 Uhr Technische Studie „Möbelindustrie 4.0“

Der erste Schritt auf dem Weg zur vernetzten Fertigung ist die Datenintegration

Der Trend in der Möbelindustrie geht zu individuelleren Produkten. Für Losgröße-1-Fertiger macht es Sinn, aufgrund der steigenden Varianz komplett auf Zwischen- und Fertigwarenlager zu verzichten. Das bedeutet natürlich sehr hohe Anforderungen an das Supply Chain Management, das bei ständig steigender Varianz auch von den fleißigsten Mitarbeitern nicht manuell geleistet werden kann. Jedes Teil muss auf den Punkt in der Montage sein, um kommissionsweise sortiert in Ladereihenfolge für die Kunden zu fertigen. Prozesse wie die Eigenfertigung, lagerhaltige Ergänzungsprodukte, Zulieferer und so weiter müssen perfekt in Einklang gebracht werden. Dies ist nur durch automatisierte Prozesse möglich. Eine durchgehende Datenintegration sorgt für eine deutlich erhöhte Prozessquantität und -qualität. Das wiederum erfordert eine Erfassung der Prozesse in der Unternehmenssoftware und geeignete Schnittstellen. Grundlage für eine gelungene Datenintegration sind also logisch nachvollziehbare, wiederholbare und vor allem saubere und sichere Prozesse. Die Datenintegration kann nur so gut sein, wie die Prozesse im Unternehmen es zulassen. Der „Sonderauftrag“ oder gar der „Chefauftrag“ hat in einer modernen Produktion nichts zu suchen. Prozesse lassen sich allerdings mit den geeigneten Softwares simulieren und müssen nicht unbedingt im laufenden Betrieb geschaffen werden.

Die Fachredaktion der „möbelfertigung“  analysiert in der technischen Studie „Möbelindustrie 4.0“ auf 250 Seiten die bedeutendsten Entwicklungen und liefert Beispiele: Zukunftstechnologie konkret – Maschinen, Anlagen und Aggregate in der Praxis. Best Practice aus der Küchen-, Büro- und Polstermöbelindustrie. Dazu Szenarien und O-Töne von Entscheidern aus der Branche.

Außerdem jede Menge Benchmarks und Potenzial-Bewertungen. Eine Checkliste „Ist Ihr Unternehmen 4.0-ready?“,  wo liegt der Return on Invest? Dazu Branchenstandards aus der Möbelindustrie: Produktivität, Durchlaufzeit, Materialanteil, Gewinnpotenziale durch Automatisierung.    
Umfangreiches Adress­material rundet die technische Studie ab.

Die Studie ist zum Preis von 1.200 Euro erhältlich.  Abonnenten der möbel kultur oder der möbelfertigung aus dem Ferdinand Holzmann Verlag zahlen nur 990 Euro (zzgl. MWSt und Versand). Infos unter nicole.pornhagen@holzmann.de, Tel. 040 - 63 20 18-81.

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