Montag, 29.05.2017, 09:12 Uhr Deutsche Gütegemeinschaft Möbel e.V.

Burgbad weitet sein Engagement für den Klimaschutz aus

Als erster Badmöbelhersteller hat Burgbad die höchste Stufe des „Klimapaktes für die Möbelindustrie“ erklommen. Im vergangenen Sommer war das Unternehmen dem Klimaschutzprojekt der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) beigetreten, um seine Treibhausgas-Emissionen zu bilanzieren und etwaige Einsparpotenziale aufzudecken. Jetzt weitete bBurgbad sein Engagement aus und kompensierte seine unternehmerischen CO2-Emissionen in den Scopes 1 bis 3 durch den Erwerb hochwertiger Gold Standard-Klimaschutzzertifikate umfassend. Die DGM würdigt dies mit dem Label „Klimaneutraler Möbelhersteller“.

Der vor fünfzig Jahren getroffenen Entscheidung, sich von der im Gründungsjahr 1946 eingeführten Produktion von Holzbaukästen und Regalen auf die Herstellung von Badmöbeln zu spezialisieren, folgte die gezielte Erweiterung von Portfolio und Knowhow. Unter dem Namen Burgbad wurde die Unternehmensgruppe mit Standorten am Stammsitz im westfälischen Bad Fredeburg, in Greding, Lauterbach-Allmenrod sowie im französischen Nogent le Roi zu einer starken Marke verschmolzen. Seit 2010 ist das international agierende Unternehmen 100-prozentige Tochter der Eczacibasi Gruppe und als solche in der ganzen Welt zuhause. Burgbad bietet heute in allen Segmenten überzeugende Badmöbel-Lösungen an – vom familientauglichen Badezimmer in Lack, Holz und Furnier über designorientierte oder zeitlos klassische Badmöbel bis hin zu individuellen, architektonisch progressiven Raumkonzepten. Burgbad steht für innovative Einrichtungskonzepte für das Bad im wohnlichen Kontext.

Gemeinsam mit der Klimaschutzberatung Greenblau aus Neustadt an der Weinstraße hatte Burgbad im vergangenen Jahr die Weichen für sein umfassendes Engagement für den Klimaschutz gestellt. „Im ersten Schritt wurde der ‚Carbon Footprint‘ ermittelt. Dies ist der CO2-Fußabdruck, den ein Unternehmen auf Grundlage seiner jährlichen Treibhausgas-Emissionen hinterlässt“, erklärt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning. Auf diese Bilanzierung folgte zunächst die Reduzierung vermeidbarer CO2-Emissionen. Die unvermeidbaren unternehmerischen Emissionen, die zum Beispiel beim Verbrennen von Treibstoffen für un unternehmenseigene PKW, aber auch durch die Bereitstellung und den Verbrauch von Strom, Gas oder Wasser entstehen, kompensierte Burgbad nun vollständig, indem das Unternehmen hochwertige Klimaschutzzertifikate nach Gold Standard erwarb. Die Zertifikate unterstützen globale Klimaschutzprojekte wie etwa Maßnahmen zur Aufforstung oder den Ausbau regenerativer Energien.

Die am DGM-Klimapakt teilnehmenden Unternehmen profitieren nicht nur von einer gesünderen Umwelt und möglicherweise aufgedeckten Einsparpotenzialen. Darüber hinaus erhalten sie auch das DGM-Klimalabel. Das Unternehmen Burgbad erhält das Label für umfassendsten Klimaschutz als „Klimaneutraler Möbelhersteller“. „Endverbraucher nehmen das Klimalabel sehr positiv wahr und werden bevorzugt Produkte von verantwortungsbewussten Möbelherstellern auswählen“, schließt Winning.

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