Donnerstag, 11.05.2017, 09:15 Uhr Pfleiderer Group

Margenzuwächse kompensieren Preisrückgänge im ersten Quartal  

Die Pfleiderer Group konnte im ersten Quartal 2017 den Konzernumsatz gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent auf 252 Mio. Euro steigern (Q1 2016: 246 Mio. Euro). Der europäische Holzwerkstoffhersteller verzeichnete dabei ein hohes absatzgetriebenes Wachstum in allen Bereichen aufgrund der starken Nachfrage  aus dem Bau- und Möbelsektor (Umsatzeffekt: plus 16,3 Mio. Euro). Gegenläufig mit minus 10,3 Mio. Euro wirkten sich Preisrückgänge aus. Dennoch konnten die Margen des Vorjahres aufgrund des Wachstums in höherwertigen Produktbereichen erzielt werden.

Das ausgewiesene Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte 30,8 Mio. Euro, rund 51 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der Vorjahreswert von 20,4 Mio. Euro war jedoch von Einmalaufwendungen für den Re-IPO im Rahmen der 2016 vollzogenen Integration der ost- und westeuropäischen Geschäftseinheiten beeinflusst. Das nachhaltige, um Sondereffekte bereinigte EBITDA lag mit 33,9 Mio. Euro exakt auf dem Niveau des ersten Quartals 2016. Preisrückgänge konnten dabei durch Margenzuwächse vollständig kompensiert werden.

„Im ersten Quartal haben wir ein erfreuliches Absatzwachstum in allen Segmenten erreicht“, so Michael Wolff, Vorstandsvorsitzender der Pfleiderer Group.  „Aufgrund der Investitionen im vergangenen Jahr verfügen wir in unseren wichtigsten Produktionslinien über erhöhte Kapazitäten, die derzeit nahezu voll ausgelastet sind. Auch in den folgenden Quartalen werden wir unseren Fokus auf den Absatz höherwertiger Produkte legen, deren Umsatzanteil in den ersten drei Monaten auf 67 % stieg. Pfleiderer ist auf einem guten Weg, die Ziele für 2017 zu erreichen.“

Insgesamt hat Pfleiderer im ersten Quartal dieses Jahres 7,5 Mio. Euro investiert und geht für das Gesamtjahr 2017 unverändert von Investitionen von mehr als 60 Mio. Euro aus. Zu den wichtigsten Projekten zählen die Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Schleifstraße in Europas größtem Spanplatten-Produktionswerk in Neumarkt sowie eine neue Lackieranlagentechnologie am Standort Leutkirch.

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