Mittwoch, 10.05.2017, 09:55 Uhr Battistella Company

Industrie 4.0 und Digitalisierung in Italien

Mit einem Terminal eine komplette Produktionsstraße steuern und die Produktion visualisieren – das gelingt mit der neuen Zellensteuerung „Woodflex“ der Homag Group. Baco, das konzerneigene Zulieferunternehmen der Battistella Company aus Italien, ist einer der ersten Anwender, bei dem die Steuerung installiert wurde. Auf einer im letzten Jahr gelieferten Zelle zur vierseitigen Kantenbearbeitung für Kleinserien und Losgröße 1, die 6.000 Teile pro Schicht bewältigt.

Als es um die Investition in eine neue vierseitige Kantenanlage bei Baco ging, waren die Ansprüche des Produktionsunternehmens in Pieve di Soligo klar: „Wir wollten mehr Flexibilität in der Produktion, die Qualität weiter steigern und vor allem die Kapazitäten erhöhen, um für die Anforderungen der Zukunft gerüstet zu sein“, erklärt Demis Marsura, Betriebsleiter bei Baco. Ein hoher Grad der Vernetzung in der Produktion war für Battistella schon immer wichtig. Über sein Fertigungsleitsystem kann Marsura minutengenau in Echtzeit nachvollziehen, was wo auf welcher Anlage gerade entsteht, wie viele Soll- und Ist-Teile beziehungsweise Ausschuss es gibt und zu welcher Kommission und welchem Auftrag die jeweiligen Teile gehören.

Nach einigen Gesprächen mit verschiedenen Maschinenlieferanten fiel die Entscheidung letztlich zugunsten der Homag Group. Unter anderem auch, weil bei Baco als erstes italienisches Unternehmen „Woodflex“ zum Einsatz kommen sollte.

Was es mit „Woodflex“ auf sich hat und welche Erfahrungen Battistella mit der neuen Kantenanlage und Zellensteuerung bislang machte, lesen Sie in der „möbelfertigung 3/2017“, die ab heute erhältlich ist.

Weitere Themen der Ausgabe: Was Siemens für die Möbelindustrie für absolut zukunftsrelevant hält, worauf das Erfolgskonzept von DeinSchrank.de basiert, was die Integration in Benecke-Kaliko für Hornschuch bedeutet, welche Erkenntnisse die Veranstaltungen „Möbeltage Dresden“, „Rehau Kantensymposium“ und das „Leichtbausymposium“ brachten, wie AKE die Produktion von Ikeas „Billy“-Regalen beschleunigt, mit welcher Technologie Expert die Fehlererkennung auf Lederhäuten automatisieren will, was das größere Produktportfolio von Rehau für das Unternehmen und seine Kunden bedeutet, wie Hüttenhölscher Datenaustausch-Prozesse weiterentwickelt und noch vieles mehr. Außerdem in dem Magazin: Umfassende Previews zu den Mega-Messen „Interzum“ und „Ligna“.

Damit Sie auch in Zukunft keine Ausgabe der „möbelfertigung“ verpassen und damit Ihr Ohr stets dicht am Puls der Branche bleibt, sichern Sie sich jetzt Ihr Abo.


Das könnte Sie auch interessieren...

Dr. Hans-Hinrich Kruse, Vorstand der Benecke-Kaliko AG
Mittwoch, 10.05.2017, 13:45 Uhr
Hornschuch

Marken bleiben bestehen

Ob der Name „Hornschuch“ nach der Übernahme durch Continental und die Integration in den Geschäftsbereich Benecke-Kaliko bestehen bleibt, ist noch offen. Anders sieht es bei den Marken aus: „Unse... weiter...

Von links: Peter Courtin, Leitung Markenkommunikation, Geschäftsführerin Sibylle Thierer und Jörg Schmid, Geschäftsführung von Häfele Engineering.
Donnerstag, 04.05.2017, 13:00 Uhr
Häfele

Smart Home fehlen Standards

Im Bereich Smart Home wird mit unterschiedlichsten Technologien gearbeitet. Aber es gibt so gut wie keine Standards“, kritisiert Jörg Schmid, Geschäftsführung von Häfele Engineering im Gespräch m... weiter...

Ähnliche News...

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet. Mehr Infos