Donnerstag, 04.05.2017, 10:15 Uhr Homag Group/Pekka Paasivaara

Plattform zur Anbindung sämtlicher Maschinen

Die Homag Group will für den Kunden noch transparenter sein, labelt darum ab sofort alle Maschinen ausschließlich mit Homag und lässt alle anderen etablierten Markennamen wegfallen: „Mit unserem umfangreichen Produktportfolio und den verschiedenen Gesellschaften war es für den Kunden nicht immer klar, wer was anbietet. Zudem fragen Kunden verstärkt Lösungen nach, statt Einzelmaschinen. Sie wollen alles aus einer Hand und einen zentralen Ansprechpartner“, erklärt Vorstandsvorsitzender Pekka Paasivaara im exklusiven Interview mit der „möbelfertigung“ in Schopfloch.

Neben der Neustrukturierung sind es vor allem die mittelfristigen Ziele des Weltmarktführers, die beeindrucken: „Wir müssen nach wie vor unsere Denkweise weiterentwickeln. Wir sprechen beispielsweise von Deutschland als unserem Heimatmarkt. In Zukunft sind für uns aber alles ,Heimatmärkte‘: China genauso wie die USA und Deutschland. Wir müssen so denken, als wären wir zum Beispiel als chinesisches Unternehmen auf dem chinesischen Markt zuhause. Mit Ressourcen, Entwicklungs- und Produktionskompetenz jeweils vor Ort. Wenn wir das alles erreicht haben, sind wir wirklich international, jedoch mit starken deutschen Wurzeln. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch erfolgreich“, so Paasivaara.

Große Pläne gibt es auch im Bereich der Vernetzung, hier will die Gruppe anlässlich der „Ligna“ eine große Neuheit präsentieren: „Die nächste Stufe wird eine Plattform mit technologischen Maschinenstandards sein, an die sich alle Maschinen unserer Kunden – auch von den Marktbegleitern – anbinden lassen.“

Was die Homag Group noch alles plant, lesen Sie in der „möbelfertigung 3/2017“, die am 10. Mai erscheint.

Weitere Themen der Ausgabe: Was Siemens für die Möbelindustrie für absolut zukunftsrelevant hält, worauf das Erfolgskonzept von DeinSchrank.de basiert, was die Integration in Benecke-Kaliko für Hornschuch bedeutet, welche Erkenntnisse die Veranstaltungen „Möbeltage Dresden“, „Rehau Kantensymposium“ und das „Leichtbausymposium“ brachten, wie AKE die Produktion von Ikeas „Billy“-Regalen beschleunigt, mit welcher Technologie Expert die Fehlererkennung auf Lederhäuten automatisieren will, was das größere Produktportfolio von Rehau für das Unternehmen und seine Kunden bedeutet, wie Hüttenhölscher Datenaustausch-Prozesse weiterentwickelt und noch vieles mehr. Außerdem in dem Magazin: Umfassende Previews zu den Mega-Messen „Interzum“ und „Ligna“.

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