Montag, 20.02.2017, 09:55 Uhr Nolte Küchen/Gruppo Mauro Saviola

Entwickeln in enger Zusammenarbeit innovative Oberflächen

Vor einiger Zeit sorgte Nolte Küchen mit äußerst authentisch wirkenden Holzdekor-Fronten für Aufsehen. Diese wurden in enger Zusammenarbeit mit dem italienischen Holzwerkstoffproduzenten Gruppo Mauro Saviola entwickelt. Die „möbelfertigung“ fragte bei beiden Unternehmen nach, wie es zu dieser Kooperation kam und was diese auszeichnet. Dabei äußert sich der Küchenmöbelhersteller auch kritisch zur Holzwerkstoffbranche.

Erfolgsprodukte entstehen meistens aus einer guten und engen Zusammenarbeit von Partnern entlang der Wertschöpfungskette. Denn dabei fließen mehr Sichtweisen und kreative Impulse ein als bei „Solo-Entwicklungen“. Das gilt auch für die Kooperation von Nolte Küchen mit Gruppo Mauro Saviola. „Wir haben für den Bereich Oberflächenentwicklung einen Partner gesucht, der unsere Ideen umsetzt und uns so einen Vorsprung im Wettbewerb ermöglicht“, erläutert Johannes Heitmann, Einkaufsleiter Küchendivision Wood bei Nolte Küchen. Zu seinen Aufgaben zählen auch die Erarbeitung von Einkaufsstrategien sowie Aufbau, Pflege und Entwicklung der Lieferantenbeziehungen des Küchenmöblers. Zudem arbeitet er als Teammitglied der Produktentwicklung an Neuheiten mit. „Mit Saviola sind bis jetzt die beiden Oberflächen-Entwicklungen ,Artwood’ und ,Artstone’ entstanden.“

„Nolte Küchen war auf der Suche nach einer authentischen Oberfläche, die sowohl optisch als auch haptisch ein noch echteres ,Holz-Gefühl’ vermittelt, ohne dabei synchron sein zu müssen“, ergänzt Daniele Merla, Leitung Export und Dekormanagement bei Saviola. „Dabei spielte die emotionale Komponente – ganz im Sinne des Endverbrauchers – eine deutlich größere Rolle als ein technisches, erklärungsbedürftiges Oberflächenprodukt wie die Synchronpore. Dass die beiden erwähnten Produkte entstehen konnten, lag natürlich auch an der langen Geschäftsbeziehung von Rainer Kalesse – der zu dem Zeitpunkt noch bei Nolte Küchen tätig war – und mir. Außerdem kam dem Ganzen zugute, dass es in dem Unternehmen mit Herrn Heitmann einen mutigen und offenen Einkäufer gibt. Deshalb standdem kreativen Gedankenaustausch nichts mehr im Wege.“

Dabei lobt Johannes Heitmann vor allem einen Aspekt in der Zusammenarbeit mit Saviola: „Es gibt dort die Bereitschaft sowie die nötige Flexibilität, wirklich gemeinsam Themen zu entwickeln. Das ist etwas, was ich bei anderen Holzwerkstoffproduzenten ganz klar vermisse. Nach meiner Erfahrung entwickeln die ohne einen solch intensiven Austausch und stellen anschließend halt ihre fertigen Produkt vor.“ Was es Möbelproduzenten in Folge schwer mache, die Produkte zu finden, mit denen sie sich im Markt wirklich differenzieren können.

Warum Johannes Heitmann denkt, dass bei Oberflächenstrukturen gelegentlich übertrieben wird und welche Qualitätsansprüche Nolte Küchen an die Holzwerkstoffplatten stellt, lesen Sie im kompletten Artikel in der „möbelfertigung 1/2017“, die morgen erscheint. Einen ersten Blick können Sie jetzt sofort hier werfen: https://www.moebelfertigung.com/issues/emags

Weitere Topthemen der Ausgabe: Eine umfangreiche Trendstrecke mit vielen Experten-Statements und einem kühnen Blick in andere Bereiche, was für Hesse-Lignal in der Kundenbetreuung besonders wichtig ist, alle Zahlen rund um die Performance der Möbelindustrie im vergangenen Jahr, wie die Eröffnung bei Lehmann in Westfalen gelaufen ist, wie Egger mit einer neuen PP-Kanten-Produktion in Brilon den Markt aufmischt, ein Bericht zur „adventlichen Furnierreise“ des IFN, was Schattdecor konkret beim industriellen Digitaldruck vor hat, das „Euroshop“-Special mit zahlreichen Anwendungsberichten, welche Potenziale die Ladenbau-Branche bietet, wie hilfreich Stapler bei der täglichen Arbeit sind, was es mit der Toolcloud auf sich hat und vieles mehr.


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