Montag, 13.02.2017, 13:00 Uhr Interprint/Salice/Weinig

Das sind die Trends für das Jahr 2017

Das neue Geschäftsjahr ist gestartet. Aber was wird die Branche in diesem Jahr bewegen? Drei ausgewiesene Experten haben für die „möbelfertigung“ die wichtigsten Trends aus den Bereichen Beschläge, Dekordruck und Holzbearbeitungsmaschinen in Worte gefasst:

Michael Budde, Deutschland-Vertriebsleiter bei Salice: „Bei Beschlägen geht der Trend stark zu individuellen Lösungen. Dabei kommt dem Design ein immer größerer Stellenwert zu. Designer und Architekten suchen filigrane Beschläge und unverwechselbare Oberflächen, die das Design und die Funktionalität eines Möbels wesentlich bestimmen. Salice bietet diese Konzepte und Oberflächen, die dem Anspruch an minimalistisches Design und hohe Funktionalität Rechnung tragen. Wir sehen uns als Impulsgeber für kundenindividuelle Lösungen, die eine Differenzierung ermöglichen und alle Aspekte für ein schöneres Zuhause bieten.“

„Als Gegenpol zur Digitalisierung entwickelt sich eine Sehnsucht nach Materialität. Wir sehnen uns zurück in die Zeit vor der Digitalisierung, nach Analogem, nach Anfassbarem“, resümiert Salvatore Figliuzzi, Director of Marketing & Design bei Interprint. „Dazu passen auch die Revivals der letzten Jahrzehnte – sie transportieren das Lebensgefühl der ,guten alten Zeit’. Dekore sollen ,Materialität’ ausstrahlen – eigenständig, authentisch, charakterstark. Auch Technologien ändern – transformieren – sich, entwickeln sich weiter. Gestern noch ,mega buzzword’, heute schon ,State of the Art’. Klar, wir bei Interprint lieben unsere klassischen Tiefdruckmaschinen. 2017 nehmen wir ja noch eine weitere in Betrieb. Aber die Entwicklung geht weiter. Und nur Innovationsführer können den Wandel mitgestalten. 2015 hat Interprint als erster Dekordrucker weltweit den industriellen Digitaldruck gestartet. Unsere Antwort auf den Megatrend ,Customization’. Mit Blick auf Vielfalt und Individualisierung können wir heute wohl nur erahnen, welche Potenziale diese Technologie zukünftig birgt.“

Gregor Baumbusch, Vorstand Vertrieb und Marketing der Weinig AG meint Folgendes: „Keine Frage: Der Megatrend heißt auch in unserer Branche Industrie 4.0. Doch bloße Digitalisierung ­bedeutet nicht automatisch Erfolg. Erfolgreiche Unternehmer treffen Investitionsentscheidungen, die ­einen Wettbewerbsvorteil sichern. Optimal ist die Lösung mit dem größten Kundennutzen – eine Lösung, die es erlaubt, effizient und ressourcenschonend zu planen, zu produzieren und Instandhaltung zu betreiben. Hier kann die Vernetzung mit intelligenten, aufbereiteten Lösungen wesentlich unterstützen. Voraussetzung ist es jedoch, den Mensch mitzunehmen, der damit umgeht. Die Aufgabe der Hersteller ist es deshalb, die Datenflut zu kanalisieren und anwenderfreundlich zu gestalten. Ziel muss es sein, dem Kunden die richtigen Informationen zur richtigen Zeit zur Verfügung zu stellen. Das gilt für das Industrieunternehmen genauso wie für den Handwerksbetrieb. Komplettanbieter mit Systemkompetenz und umfassendem Portfolio werden bei diesen Anforderungen in Zukunft klar im Vorteil sein.“

Die „möbelfertigung 1/2017“, die am 21. Februar erscheint, hält ab Seite 44 über 20 Seiten Trends, Statements und Meinungen zu angesagten Strömungen bereit. Kurz bevor die Printausgabe aus der Druckerei kommt, können Sie unter https://www.moebelfertigung.com/issues/emags bereits einen Blick in diese Ausgabe als E-Magazin werfen.

Weitere Topthemen der Ausgabe: Alle Zahlen rund um die Performance der Möbelindustrie im vergangenen Jahr, inwiefern Nolte Küchen und die Gruppo Mauro Saviola eng zusammenarbeiten, wie die Eröffnung bei Lehmann in Westfalen gelaufen ist, ein Bericht zur „adventlichen Furnierreise“ des IFN sowie Statusbericht zur Situation am Furniermarkt, wie Eumabois-Präsident Jürgen Köppel die Situation im Verband sieht, das „Euroshop“-Special mit zahlreichen Anwendungsberichten, was die neue Industrie 4.0 geprägte Anlage von Maka bei Festo ausmacht, wie hilfreich Stapler bei der täglichen Arbeit sind, was es mit der Toolcloud auf sich hat, wie Egger mit einer neuen PP-Kanten-Produktion in Brilon den Markt aufmischt – und vieles mehr!



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