Montag, 19.12.2016, 06:55 Uhr Deutsche Gütegemeinschaft Möbel e.V.

Nobilia schließt sich dem „Klimapakt für die Möbelindustrie“ an

Als erster Küchenhersteller haben sich die Nobilia-Werke jetzt dem Anfang 2016 gegründeten „Klimapakt für die Möbelindustrie“ der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) angeschlossen. Damit unterstreicht das Unternehmen aus dem ostwestfälischen Verl sein Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt und den Klimazielen der Bundesregierung sowie der Vereinten Nationen (UN). „Vor ziemlich genau einem Jahr hat sich die UN-Klimakonferenz in Paris für eine Erderwärmung in Folge des Klimawandels von möglichst nicht mehr als 1,5 Grad Celsius ausgesprochen. Dieses Ziel möchten wir mit einem Schulterschluss der Möbelindustrie gemeinsam unterstützen“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning und freut sich über das erste Mitglied aus der Küchenmöbelindustrie.

Die Grundlage des DGM-Klimapakts bildet die CO2-Bilanz eines Unternehmens, der sogenannte Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck). Dieser wird von Nobilia in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzberatung „Beazero.org“ ermittelt und analysiert. Auf der nächsten Stufe zielt der Klimapakt darauf ab, dass die Treibhausgasemissionen so weit wie möglich reduziert und schließlich bestenfalls vollständig kompensiert werden. „Die Ermittlung der CO2-Bilanz ermöglicht die Bewertung von unternehmensspezifischen Klimaschutzmaßnahmen. Damit wird die Basis für einen aktiven Klimaschutz gelegt“, erklärt Winning.

Die Teilnehmer des Klimapakts profitieren neben einer gesünderen Umwelt und etwaig aufgedeckten Einsparpotenzialen auch von dem Erhalt des DGM-Klimalabels. Neben dem RAL-Gütezeichen „Goldenes M“ und dem Emissionslabel der DGM bietet das Klimalabel Endverbrauchern eine weitere Entscheidungshilfe beim Möbelkauf, „denn gemeinsam stehen diese drei Labels für garantiert qualitätsgeprüfte, hochwertige Möbel eines verantwortungsbewussten und zukunftsorientierten Herstellers“, so der DGM-Geschäftsführer.

Seit 1945 steht das Unternehmen Nobilia für Möbelqualität „Made in Germany“. In zwei Werken in Verl produzieren 2.800 Mitarbeiter täglich 2.870 Küchen. Das entspricht insgesamt rund 630.000 Küchen pro Jahr und einem Umsatzvolumen von mehr als einer Milliarde Euro.

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