Mittwoch, 09.11.2016, 15:40 Uhr Dr. Bernhard Dirr/VDMA

Ein Kurs des Protektionismus von Trump würde uns sicher treffen

Der Ausgang der US-Wahlen hat am heutigen Tag schon für viele Diskussionen und klare Worte gesorgt. Auch in der Zuliefer- und Maschinenindustrie bewegt dieses Thema die Gemüter: „Der Ausgang der Wahlen zeigt doch in erster Linie, was wir meist übersehen, wenn wir die USA vor allem als Exportmarkt verstehen oder dort – wie ich selbst auch – gerne den Urlaub verbringen: Es ist ein Land mit dramatischen inneren Zerwürfnissen und schier unlösbaren sozialen Herausforderungen. Was aber unsere Branche angeht, sehe ich kurzfristig keine negativen Auswirkungen, aber mittel- und langfristig mache ich mir schon Sorgen“, so Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer des Fachverbandes Holzbearbeitungsmaschinen im VDMA gegenüber „möbelfertigung“. „Die USA sind unser Exportmarkt Nr. 1, im Augenblick läuft es dort für uns wirklich rund. Aber die Frage ist, was von dem, was Trump im Wahlkampf angekündigt hat, am Ende kommen wird. Falls Trump wirklich einen Kurs des Protektionismus fährt, dann wird uns das sicher treffen. Und ein schwächerer Dollar würde unsere Exporte zusätzlich belasten.“

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