Montag, 24.10.2016, 08:45 Uhr Villeroy & Boch

Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal 2016 gesteigert

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 konnte der Villeroy & Boch-Konzern seinen Umsatz im Vorjahresvergleich um 2,8 Prozent auf 594,7 Mio. Euro steigern. Auf konstanter Kursbasis, das heißt bewertet zu Kursen des Vorjahres, betrug das Umsatzplus 4,2 Prozent. Auf dem deutschen Heimatmarkt steigerte der Konzern den Umsatz um 10,9 Mio. Euro (6,6 Prozent) auf 176,9 Mio. Euro. Im Ausland betrug der Umsatz 417,8 Mio. Euro, was einer Steigerung um 1,3 Prozent entspricht. Der Auftragsbestand zum 30. September 2016 erhöhte sich im Vergleich zum ersten Januar 2016 um 22,6 Mio. Euro auf 85,9 Mio. Euro. Hiervon entfallen 69,8 Mio. Euro auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT) stieg in den ersten neun Monaten um 1,7 Mio. Euro (7,7 Prozent) auf 23,8 Mio. Euro. 

Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielte in den ersten drei Quartalen 2016 einen Umsatz in Höhe von 395,5 Mio. Euro und lag damit 6,9 Prozent über dem Vorjahr. Auf dem Heimatmarkt konnte im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres ein Umsatzplus von 12,5 Mio. Euro (11,7 Prozent) verzeichnet werden. Weitere signifikante Umsatzsteigerungen wurden in Schweden (+8,8 Prozent) und den Benelux-Ländern (+8,4 Prozent) erzielt. Rückläufig entwickelten sich die Umsätze in Russland (-12,1 Prozent) und Italien (-9,3 Prozent).

Der Unternehmensbereich Tischkultur erzielte in den ersten neun Monaten 2016 einen Umsatz in Höhe von 199,2 Mio. Euro und lag damit 4,4 Prozent unter dem Vorjahr. In Deutschland betrug der Tischkultur-Umsatz 57,4 Mio. Euro (-2,7 Prozent). Umsatzrückgänge waren daneben vor allem in den USA (-7,9 Prozent) und Großbritannien (-7,2 Prozent) zu verbuchen. Positiv entwickelte sich der Umsatz in China: Dort wurde insbesondere dank eines starken Projektgeschäfts mit Hotels und Restaurants eine Verdopplung erreicht. Wesentliche Umsatzsteigerungen erzielte der Unternehmensbereich darüber hinaus in Südkorea (+21,0 Prozent) und Russland (+17,3 Prozent). Weiterhin positiv entwickelte sich über alle Absatzmärkte hinweg das eigene E-Commerce-Geschäft (+7,7 Prozent).

In den ersten neun Monaten 2016 hat Villeroy & Boch 12,9 Mio. Euro investiert (Vorjahr: 16,3 Mio. Euro). 68,2 Prozent des Investitionsvolumens flossen in den Unternehmensbereich Bad und Wellness, wo vor allem in neue Anlagen und Modernisierungsmaßnahmen an den Produktionsstandorten in Deutschland, Ungarn und Frankreich investiert wurde. Im Unternehmensbereich Tischkultur wurde ebenfalls in neue Anlagen für die Werke in Merzig und Torgau sowie in den Ausbau der Einzelhandelsaktivitäten investiert.
Für das Gesamtjahr geht der Konzern weiterhin von einem moderaten gesamtwirtschaftlichen Wachstum aus. „Wir erwarten, dass die Konjunktur in Europa unter anderem dank der hohen Beschäftigungsdynamik und der nachhaltig guten Entwicklung der Bauwirtschaft robust bleibt. Für unseren bedeutsamen deutschen Heimatmarkt zeichnet sich die Fortsetzung des soliden Aufschwungs ab“, so Frank Göring, Vorstandsvorsitzender der Villeroy & Boch AG.

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2016 bleibt nach dem dritten Quartal unverändert. Göring: „Auf Basis unserer Markteinschätzung sowie des bisherigen Geschäftsverlaufs gehen wir weiterhin von einer Steigerung des Konzernumsatzes um drei bis sechs Prozent aus. Für das operative Ergebnis erwarten wir eine Verbesserung von fünf bis zehn Prozent.“

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