Mittwoch, 10.08.2016, 16:45 Uhr Ostermann / W.Schillig / Rauch / IWOfurn

Branchenprojekt „FURNeCorp" stößt auf immenses Interesse

Seit mittlerweile acht Monaten läuft das Branchenprojekt „FURNeCorp“. Die Pilotpartner Ostermann, W. Schillig und Rauch zeigen sich mit dem bisherigen Verlauf sehr zufrieden. In den kommenden 24 Monaten wollen sie das Feedback-Management in den „Product Lifecycle“ integrieren und auf Grundlage einer ECR-Methodik (Efficient Consumer Response) Standards schaffen – so wie es in anderen Branchen (z.B. der Medizintechnik) bereits gelungen ist. IWOfurn entwickelt als B2B-Branchenplattform im Verlauf des Projekts ein unabhängiges und offenes Modul, das es allen Händlern, Herstellern und Dienstleistern ermöglicht, die gesammelten und strukturierten Informationen gewinnbringend zu nutzen.

Das 3. „FURNeCorp-Konsortialtreffen“ (Foto) am 30. Juni in der Kölner Möbelfachschule bewies, dass das Branchenprojekt eine hohe Relevanz für die gesamte Einrichtungsbranche besitzt. „Das brancheninterne Interesse an diesem Projekt ist immens. Das zeigt vor allem auch die Beteiligung der Chefetagen von Branchenverbänden wie BVDM und DCC sowie von den Pilotpartnern Ostermann, Schillig und Rauch“, so Markus Ermert, DLR Projektträger. Die Digitalisierung von strukturierten Informationen voranzutreiben, ist eine der Hauptaufgaben der Einrichtungsbranche. Ralf Franke vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sieht dabei in „FURNeCorp“ den richtigen Ansatz: „Es nützt nichts, mangelhafte Prozesse zu digitalisieren. Diese Prozesse müssen zunächst überarbeitet werden – erst dann macht eine Digitalisierung Sinn. Und genau hier setzt FURNeCorp an.“

Da vor allem in der Möbel- und Einrichtungsbranche noch viele unternehmensübergreifende Prozesse veraltet und unstrukturiert sind, gibt es sowohl auf Händler- als auch auf Herstellerseite erhebliche Schwachstellen. Florian Franz vom Einrichtungshaus Ostermann sieht hier zwingend Handlungsbedarf und verdeutlicht plakativ, worauf es aktuell ankommt: „Die Hoffnung liegt in der Änderung der gesamten Branchenkultur. Die Zukunft des (stationären) Möbelhandels muss im Zuge der Digitalisierung gesichert werden.“

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