Freitag, 12.02.2016, 11:44 Uhr Deutsche Gütegemeinschaft Möbel e.V.

Geschäftsstelle für das Jahr 2015 klimaneutral

Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) geht bei ihrem kürzlich gegründeten Klimapakt für die Möbelindustrie mit gutem Beispiel voran: Auf Grundlage ihrer Treibhausgasemissionen in 2014 hat die DGM-Geschäftsstelle in Fürth ihren Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck) von der Klimaschutzinitiative BEaZERO.org ermitteln lassen. Durch die Stilllegung von insgesamt 20 Tonnen CO2 nach Gold Standard stellte sich die Geschäftsstelle nun für das Geschäftsjahr 2015 klimaneutral.

„Mit dem Klimapakt für die Möbelindustrie möchten wir aus einem Premiumbereich der deutschen Industrie heraus Verantwortung für Mensch und Umwelt übernehmen. Für uns stand frühzeitig fest, dass wir dabei auch als Geschäftsstelle vorneweg gehen möchten – selbst wenn unsere Emissionen im Vergleich zu den großen Möbelherstellern natürlich sehr gering sind“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning. Mit ihrem Engagement bezieht die Geschäftsstelle klar Stellung und unterstützt den angestrebten Beitrag, den die DGM mit dem Klimapakt insgesamt zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels der UN leisten möchte.

17,63 Tonnen emittiertes Treibhausgas weist die CO2-Bilanz der DGM-Geschäftsstelle auf. Rund 55 Prozent davon entfallen auf direkte Emissionen (Scope 1), 45 Prozent auf indirekte Emissionen (Scope 2 und Scope 3). Mit gut sieben Tonnen den größten CO2-Ausstoß verursachten Transporte, gefolgt von Wärme und Strom mit jeweils knapp vier Tonnen. „Die Kompensation von emittiertem Treibhausgas ist ein sehr guter Schritt, ebenso wichtig ist jedoch die langfristige Reduzierung der Emissionen. Die beste Maßnahme ist meist die Umstellung auf Ökostrom“, erklärt Winning.

Zwischen drei und 30 Euro kostet dann schließlich die Kompensation einer Tonne emittierten Treibhausgases nach Gold Standard. Dieser Standard umfasst ein umfangreiches Portfolio an Projekten, die sowohl die globale CO2-Bilanz verbessern, als auch einen Zusatznutzen, wie etwa die Aufwertung von regionaler Infrastruktur, beinhalten. Beispiele für derartige Projekte sind Initiativen zur Aufforstung, zum Ausbau regenerativer Energien oder zur Verbesserung der Wasserqualität. „Viele dieser Projekte erfahren demnächst weitere Unterstützung von der deutschen Möbelindustrie“, sagt DGM-Geschäftsführer Winning und blickt zuversichtlich in die Zukunft.

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