Freitag, 27.11.2015, 15:29 Uhr Schmidt Küchen

Will das modernste Fertigungszentrum Europas bauen

Schmidt Küchen will am Produktionsstandort Sélestat im Elsass bis 2020 in zwei Tranchen „das modernste Fertigungszentrum der Möbelindustrie in Europa entstehen“ lassen, heißt es heute in einer Pressemitteilung. Dazu ist im ersten Schritt die Verdopplung des Areals der erst im Jahr 2009 in Betrieb genommenen Montagelinie U2 auf dann 40.000 Quadratmeter geplant. Als Investitionssumme will das deutsch-französische Unternehmen rund 40 Mio. Euro in die Hand nehmen. Zeitgleich investiert der Küchenhersteller 35 Mio. Euro in den nahe gelegenen Standort Lièpvre.

Die Kapazitätserweiterung in Sélestat soll perspektivisch im Jahr 2020 mit dem Werk U3 finalisiert werden. Dafür ist ein Areal von weiteren 20.000 Quadratmeter vorgesehen. Diese Ausbaustufe ist mit 50 Mio. Euro budgetiert. Die ambitionierten Bauvorhaben sollen in Phasen umgesetzt werden, um die laufende Produktion nicht zu beeinträchtigen. Im Zuge des weitreichenden Investitionsprogramms werden insgesamt 300 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Fertigungsfläche der Produktionsstätten Lièpvre, Sélestat und Bergheim sowie im deutschen Werk in Türkismühle liegt derzeit schon bei über 150.000 Quadratmeter.

Das Familienunternehmen Schmidt gehört zur Salm-Gruppe – Société Alsacienne des Meubles. Sie erzielte im Wirtschaftsjahr 2014 einen Umsatz von 405 Mio. Euro. Über 70 Mio. Euro investierte die Gruppe seit 2000 bislang schon in die Modernisierung und Erweiterung der Produktionsstätten. In den Fabriken wird die „Losgröße eins“ in der Fertigung bereits realisiert. „Wir beherrschen den digitalen Fluss im Fertigungsprozess in seiner Gesamtheit – von der Auswahl des Kunden bis hin zur Lieferung und Montage seiner Küche und Wohnlandschaft“, erläutert der technische Direktor Bernard Muller.

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