Mittwoch, 01.07.2015, 10:32 Uhr Remmers Gruppe/3H-Lacke

Weitere Investition in 3H-Lacke

Eine moderne Lackfabrik wird noch moderner: Am Produktionsstandort der 3H-Lacke in Hiddenhausen bei Herford beginnen in Kürze die Arbeiten zu einem umfangreichen Investitionsprojekt. Das Tochterunternehmen der Remmers Gruppe darf sich über Neu- und Erweiterungsbauten mit einem Volumen von etwa 18,6 Mio. Euro freuen. Dies teilte Remmers Vorstand und 3H-Geschäftsführer Klaus Boog mit – anlässlich eines Besuchs des Hiddenhauser Bürgermeisters, Ulrich Rolfsmeyer, und des geschäftsführenden Gesellschafter der Remmers Gruppe Dirk Sieverding.

3H-Lacke gehört als Oberflächenspezialist für die Möbelindustrie seit 2009 zur Remmers Gruppe. Das Unternehmen bietet eine breite Produktpalette von Lacksystemen an und bedient eine Vielzahl renommierter Kunden im In- und Ausland. Die Produkte des Mittelständlers finden sich auf hochwertigen Küchen aus der Region ebenso wie auf Möbeln und Türen.

„Wir sehen uns seit langem nicht als reiner Lacklieferant – vielmehr sind wir ein Technologieunternehmen, das Oberflächensysteme entwickelt, mit hochwertigem technischem Service die Kunden unterstützt und hilft, Prozesse kosteneffizient zu gestalten“, betonen Dr. Arne Deußen und Andreas Gehring, die Geschäftsführer der 3H-Lacke. Das Team erwähnt aber auch, dass die Märkte sehr umkämpft sind und daher in der Lackindustrie seit Jahren ein Konzentrationsprozess stattfindet. Nur hohe und kontinuierliche Investitionen sichern die Wettbewerbsfähigkeit.

Daher war die Integration in die Remmers-Gruppe ein Glücksfall und Grundlage für eine erhöhte Innovationskraft: Im Jahr 2011 wurde ein Kompetenzzentrum samt Technikum und Schulungsräumen und ein Labor für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am Standort von 3H eingeweiht. Damit werden die Prozesse der Kunden so abgebildet, dass die 3H Lacksysteme entsprechend der Qualitätsanforderungen und der maschinellen Ausstattung der Kunden entwickelt werden können. Dies ermöglicht aber auch Anlagenherstellern und den Herstellern von Hilfsmitteln, frühzeitig Innovationen zu testen. „Wir haben ein großes Netzwerk innovativer Partner in der Region und auch international – und diese Kompetenzen bündeln wir im Kompetenzzentrum in Hiddenhausen“, betont Dr. Deußen.

Dieses Jahr wird der Bereich „Surface Testing“ in neuen Räumlichkeiten verschiedene Aktivitäten rund um die Abprüfung von Oberflächenqualitäten bündeln, die bisher am Standort verteilt waren.

Die dann im nächsten Jahr geplante Einweihung des Neubaus „erweitert die Produktion und ermöglicht es dem Unternehmen, das Geschäft in den nächsten Jahren weiter deutlich auszubauen“, hebt Stefan Wellner als Verantwortlicher für die Produktion hervor. Das moderne Produktionskonzept wird von Hochtechnologie auch in Bereichen wie Brandschutz und Abluftbehandlung flankiert. Nicht zuletzt werden die Arbeitsbedingungen verbessert und anspruchsvolle Tätigkeiten neu geschaffen. Wellner betont zugleich, dass das Engagement der Mitarbeiter und ihre hohe technische Qualifikation auf Dauer der Schlüssel zum Erfolg sind. Damit dies auch so bleibt, hat das Unternehmen vor einigen Jahren begonnen, junge Leute technisch (als Lacklaboranten) und kaufmännisch auszubilden.


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