Mittwoch, 05.01.2022, 11:00 Uhr Salvamac

2021 war ein weiteres positives Jahr

Für Salvamac ist es an der Zeit, nach 30 Jahren Bilanz über eine lange und intensive Industriegeschichte zu ziehen. Das Unternehmen ergreift bis heute jede Chance, um erfolgreich zu sein. Und ist dabei manches Mal auch auf der Suche nach einem neuen „sozialen Ansatz“...

„Nach einem rekordverdächtigen Jahr 2019 und einem 2020, das mit einem außergewöhnlichen Wachstum endete, haben wir für 2021 nicht mit einer ähnlichen Zufriedenheit gerechnet“, kommentiert Firmeninhaber Christian Salvador in der vorläufigen Bilanz die Zahlen der Gruppe, die auf die Herstellung von Holzbearbeitungsmaschinen spezialisiert ist. Er fährt fort: „Wir haben den Weg fortgesetzt, den wir uns vorgenommen hatten, um unsere Präsenz auf vielen Märkten zu festigen und neue Wege dort zu gehen, wo wir weniger bekannt sind. Die Ergebnisse daraus blieben nicht aus und erlaubten uns, einen bedeutenden Dreijahreszeitraum abzuschließen. Das daraus resultierende Umsatzwachstum haben wir permanent mit einer Anpassung in der Unternehmensorganisation begleitet.“ Salvador ergänzt: „Denn um mehr zu verkaufen, muss man einerseits mehr produzieren und andererseits immer mehr bieten beim Service, sowie sicherstellen, dass eine Kontinuität und Qualität in den Kundenbeziehungen und beim Kontakt zu Händlern dauerhaft gewährleistet ist. In Europa konnten wir das Unternehmenswachstum durch den Erwerb weiterer Marktanteile ermöglichen. Dazu zählt beispielsweise der Erwerb einer Niederlassung in UK. Dort konnten wir die letzten Jahre schon schöne Erfolge verbuchen und haben uns nun, mit der bereits bewährten Präsenz vor Ort noch einmal entscheidend ausgebaut.

Leider wird unsere Branche immer unrentabler und verlangt im Gegenzug immer mehr Investitionen. Während ich echte ‚Originalität‘ oftmals vermisse. Alle sprechen lediglich von Innovation und vergessen die Originalität. Ein gänzlich anderes Konzept, denn es bedeutet, nicht nur beim Produkt anders zu sein, sondern auch bei den Ideen, bei der Art des Handelns und bei den menschlichen Aspekten. Das Geschäft also nicht nur nicht nur als beschichteten Stahl mit ein paar elektronischen Schaltkreisen und Kabeln zu sehen, sondern tatsächlich den Menschen über alles zu stellen. Das passiert eher selten. Und meiner Meinung nach werden menschliche Beziehungen und Ethik künftig eine größere Bedeutung haben, als in der Vergangenheit.“

In den Augen Salvadors zeigen sich ethische Botschaften beispielsweise durch die Details einer Maschine. Die Salvamac-Optimierungssägen, wie etwa die „Salvapush 2000“, sind seiner Ansicht nach ein ethisches Produkt, denn das Schneiden von Holz mit diesen Maschinen bedeutet eine Einsparung von 5 bis 15 Prozent des Rohmaterials. Außerdem wird die Arbeit für den Bediener einfacher und sicherer, da er das Holz nur noch auflegen und absortieren oder markieren muss – was die Belastung des Arbeiters verringert, der sich qualifizierteren Aufgaben zuwenden kann.

Darüber hinaus haben die jüngsten Entwicklungen im Einstiegsbereich der halbautomatischen Kappsägen in Kombination mit dem „Salvastop 100“ tolle Ergebnisse ermöglicht.

„Wir haben unser Bestes gegeben, um unsere Maschinen noch einfacher zu gestalten und die Holzoptimierung zu einem wesentlichen Teil des Prozesses zu machen, um die Qualität der Ergebnisse und die Effizienz sicherzustellen“, sagt Salvamac-Mitinhaber Ziemowit Dolkowski. „Die Software für ,Salvastop 100‘ ist komplett ,made by Salvamac‘. Dadurch können wir auch in Zukunft starke Entwicklungen sowie konstante Implementierungen bieten, wenn unsere Sägen in einer Anlagen mit vor- und nachgeschalteten Prozessen steht. Viele Hersteller bauen Maschinen, an die sich der Kunde anpassen muss. Unsere Philosophie ist es, dass der Kunde seiner eigenen Arbeitsweise folgen kann und sich die Maschine anpasst.“

Durch die seit über 30 Jahren bestehende Marktpräsenz und vor allem Produkte, die stets qualitativ hochwertig waren, kann sich Salvamac zunehmend weltweit behaupten mit einem Angebot, das – getreu der Firmenphilosophie – von Filtern und Entstaubungsanlagen bis hin zu Systemen für Lackierkabinen reicht und perfekte Lösungen für Unternehmen unterschiedlicher Größe und Bedürfnisse umfasst.

In den Bereich „Salvamac Air&Painting“ wurde jüngst auch investiert: die Einheit zog 2021 um in ein neues Gebäude, das mit nunmehr 5.000 Quadratmeter doppelt so viel Platz bietet wie das alte und sinnbildlich für den Erfolg in diesem Bereich steht. Marco Trasente, der Leiter der Abteilung, erklärt: „Wir haben viel mehr Platz für die Produktion und unser Lager. Gleichzeitig haben aber auch wir unsere Fertigungstechnologien verbessert, haben in eine neue, sehr leistungsstarke Laserschneidmaschine und eine Faltlinie mit vollautomatischer Be- und Entladung investiert. Die jüngsten Projekte und Produkte unterstreichen den Erfolg von Salvamac unter anderem bei den Absaugsystemen, insbesondere bei den High-Tech-Absaugern der Serie ,Superdep‘. Diese Spezialfilter werden mit Hilfe modernster Technologien entwickelt und hergestellt. Es handelt sich um sehr vielseitige Filtergruppen, die wenig Platz benötigen, für den Innen- und Außenbereich geeignet sind und äußerst funktionell bei der Absaugung von Staub und Holzspänen sind.“

Christian Salvador führt weiter aus: „In den über 20 Jahren, die ich in diesem Geschäft tätig bin, habe ich eine unglaubliche Zufriedenheit erlebt. Wir glauben fest an menschliche Beziehungen: Unser Kunde ist keine Seriennummer, sondern eine Person mit einem Namen und Bedürfnissen. Sie müssen mit unseren Maschinen zufrieden und glücklich sein, um lächeln zu können. Der Mensch muss im Mittelpunkt von allem stehen.

Ich möchte es so ausdrücken: Wir übernehmen – im Gegensatz zu vielen anderen – Verantwortung für das, was wir tun. Wir glauben an das, was wir tun, und kombinieren diese Prise Emotionen mit einer großen Portion Kalkül und Intelligenz. Wie ein riesiger multinationaler Konzern, aber mit der Fähigkeit, sehr wendig und flexibel zu sein. Denn nicht immer fressen die großen Fische die kleinen; manchmal fressen die schnellen Fische die langsamen. Ich darf versichern: In den nächsten Monaten stehen große Neuigkeiten an.“

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