Freitag, 08.10.2021, 10:00 Uhr „Tech Together – Woodworking Competence“ 2021

Macht Lust auf mehr

Live vor Ort sein, mit Neuheiten, Beratung und Bewirtung – das hat tatsächlich anlässlich der ersten und mit etwa 2,5 Monaten Vorlaufzeit eher kurzfristig aus dem Boden „gestampften“ Maschinenhausmesse „Tech Together – Woodworking Competence“ in Ostwestfalen vom 27. bis zum 29. September sehr gut geklappt. Natürlich unter Einhaltung aller vor Ort derzeit gültigen Hygienevorschriften. Bei allen Beteiligten, also Heesemann, Heinrich Kuper, Hymmen, Koch Technology, Lehbrink Spezialmaschinen, MB Maschinenbau, Venjakob Maschinenbau, Wehrmann Holzbearbeitungsmaschinen und Hesse als Mitaussteller bei Venjakob gab es die Möglichkeit, Inhalten auch digital zu folgen, allerdings überwog überall das Besucherinteresse, endlich wieder „real“ Maschinen zusehen. Zugegeben: Es schoben sich keine Menschenmassen durch die verschiedenen Unternehmensstandorte. Das hat aber sicherlich auch keiner erwartet nach etwa 1,5 Jahren Pandemie und diversen Einschränkungen. Und dennoch zeigten sich die Firmen durchweg alle zufrieden, denn die „Tech Together“ hat spürbar für einen „Interessen-Peak“ geführt.

„Einiges war aufgrund der Kürze der Zeit etwas mit der heißen Nadel gestrickt“, erklärt beispielsweise Kuper-CEO Gerd Meurer. Und meint damit vor allem die Halle in Rietberg, die kurzerhand neu gestrichen und in einen Showroom verwandelt wurde, um alle Bereiche mit den Eigenentwicklungen für die Furnierverarbeitung, den Sondermaschinenbau und die Handelsware angemessen zu präsentieren. Was aber durchaus gut gelungen ist und sicherlich weiterhin Bestand haben wird.

Auch Ronald Busch, Inhaber und Geschäftsführer bei MB Maschinenbau, der gemeinsam mit seinen Söhnen Jannik und Jonas vielen interessanten Gesprächspartnern die Maschinen für den perfekten Schliff von Holzoberflächen präsentierte, freut sich über den Ersterfolg. „Wir müssen mit den Teilnehmern sicherlich noch einmal über den Zeitpunkt sprechen. Wir hatten angenommen, direkt nach den Möbelhausmessen hier in der Region wäre ein idealer Zeitpunkt. Aber vielleicht war es letztlich sogar ein Hemmschuh, denn nach der langen Pandemiezeit ist kaum noch jemand daran gewöhnt, so viel und lange unterwegs zu sein. Vielleicht sollten wir lieber ,entzerren‘ oder genau den gleichen Zeitpunkt wählen. Das werden wir miteinander diskutieren.“

Auf jeden Fall gab es Firmen, an den drei Hausmessetagen knapp 150 Gäste begrüßen durften. Hymmen beispielsweise konnte im Vorfeld über rund 100 Besucher registrieren. Etwa die Hälfte davon pickte sich den ersten Veranstaltungstag heraus, denn an diesem Tag gab es eine Vorstellung der strategischen Partnerschaft von Hymmen und I4F durch die beiden Geschäftsführer Dr. René Pankoke und John Rietveldt.

Alle Teilnehmer der ersten „Tech Together“ werden sicher beratschlagen, wie es trotz wieder anlaufenden Messen im Jahr 2022 mit der „Tech Together – Woodworking Competence“ weitergehen soll. Zumal die Liste potenzieller Maschinenhersteller in Ostwestfalen, zu denen dieses Konzept ebenfalls passen könnte, bei weitem noch nicht zu Ende ist. Es gab sogar mögliche weitere Teilnehmer, die allerdings mit ihren eigenen Marketingbestrebungen um eine individuelle Hausmesse so weit vorangeschritten waren, dass es für 2021 keinen gemeinsamen Weg geben konnte. Das dürfte sich in Zukunft ändern. Denn eins ist klar: Gemeinsam sind alle Beteiligten stärker, üben deutlich mehr Strahlkraft auf potenzielle Besucher aus.

Einen Eindruck der Hausmesse an den verschiedenen Unternehmensstandorten bekommen Sie mit unserer kleinen Bilderstrecke. Einfach auf das Startbild klicken. Den kompletten Nachbericht lesen Sie in der Ausgabe „möbelfertigung“ 07/2021, die Anfang November erscheint.

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