Freitag, 10.09.2021, 08:31 Uhr Schreinerei Holder

Nur Schreiner können Rundum-sorglos-Pakete bieten

Jürgen Gericke übernahm vor fast zwei Jahren die erfolgreiche Schreinerei Holder. Mit einer Innenarchitektin, einem zeitgemäßen Maschinenpark und einer ständigen Modernisierung der Prozesse kann das Unternehmen seine Kunden auch in den derzeit schwierigen Zeiten, was Materialverfügbarkeit angeht, stets zufrieden stellen. Das gelingt auch dank Partnern wie TopaTeam, dessen Netzwerk die Schreinerei Holder schon seit etwa 20 Jahren angehört.

möbelfertigung: Herr Gericke, unter Schreinern gilt es als sehr schwierig, die Unternehmensnachfolge zu regeln. Sie haben kürzlich ein Unternehmen übernommen. War es für Ihren Vorgänger so schwer, wie es immer heißt?
Jürgen Gericke: Herr Rau hat sich schon einige Zeit mit dem Thema Unternehmensnachfolge beschäftigt. Als es Anfang 2019 konkret wurde und er mich als seinen langjährigen Mitarbeiter fragte, ob ich nicht Interesse hätte, wurden wir uns relativ schnell einig. Ich habe dann zum 01. Januar 2020 51 Prozent der GmbH erworben und wurde neuer Geschäftsführer.
Ich finde, dass wir mit unserer Übergangsregelung von 4 Jahren eine perfekte Lösung für beide Seiten gefunden haben. Herr Rau, der noch mit 49 Prozent Gesellschafter ist, kann es nun etwas ruhiger angehen und gönnt sich etwas mehr Freizeit, steht mir aber trotzdem jederzeit unterstützend zur Seite.

möbelfertigung: Was hat Sie letztlich dazu gebracht, die Schreinerei Holder zu übernehmen?
Jürgen Gericke: Mir liegt persönlich sehr viel daran, dass es mit der Geschichte der Schreinerei Holder weiter geht ich bin ja selbst schon fast ein Teil davon. Ich habe hier von 2001 bis 2004 meine Ausbildung gemacht, war dann für etwa 2,5 Jahre in einer anderen Schreinerei tätig und konnte, nachdem eine Stelle frei wurde, im Juli 2007 zurückkommen.
Im Laufe der Jahre habe ich immer mehr Verantwortung in der Arbeitsvorbereitung übernommen und nach meiner Meisterprüfung im Sommer 2018 hatte ich Lust auf mehr. Und warum die Risiken einer Neugründung in Kauf nehmen, wenn sich hier die einmalige Chance bot, einen etablierten Betrieb, mit gutem Ruf, einem breit gefächertem Leistungsspektrum, einem guten Maschinenpark und vor allem mit einem perfekt eingespielten Team zu übernehmen?

möbelfertigung: Haben Sie Veränderungen vorgenommen?
Jürgen Gericke: Wir sind generell dabei etwas umzustrukturieren, aber mit der größten Veränderung haben wir schon 2019 in der Arbeitsvorbereitung gestartet. Wir haben für unser CAD-Zeichenprogramm, das wir schon jahrzehntelang nutzen nun eine WOP-Anbindung eingerichtet. Hier entstehen nun Stücklisten, Verschnittpläne und CNC Programmen direkt aus der Zeichnung heraus.

möbelfertigung: Können Sie eine Aussage treffen, was Kunden bei der Planung ihrer Küche besonders wichtig ist?
Jürgen Gericke: Den Kunden, welche sich für eine Küche vom Schreiner entscheiden, ist es wichtig, einen zuverlässigen Dienstleister an Ihrer Seite zu haben. Sie wollen nicht nur eine Küche kaufen, sondern ein Rundum-sorglos-Paket, welches in der Lage ist, all ihre Wünsche in die Tat umzusetzen.

Das komplette Interview lesen Sie in der „möbelfertigung Handwerk & Innenausbau“, die am 14. September erscheint.

Außerdem in der Ausgabe: Wo beim Handwerk der Schuh gerade besonders drückt, warum der Einbruchschutz in den Regularien der Baubranche eine untergeordnete Rolle spielt, weshalb die „Tech Together“ gerade jetzt so wichtig ist, mit welchen Konzepten und Produkten der Zulieferindustrie die Küche aufgewertet wird, wie Designmöbel-Hersteller Müller Small Living seine Produktion effizienter macht, warum Maschinen- und Lacktechnologie perfekt ineinandergreifen müssen, was das „Ligna.Innovation Network“  zu bieten hat und noch Vieles mehr.

Außerdem: Die umfassende Redaktionsstrecke zum Thema Software & IT mit der großen Übersicht der wichtigsten Anbieter.


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