Jubiläumsparty in Mailand: Dauphin feiert das 40-jährige Bestehen seiner italienischen Niederlassung mit einer exklusiven Abendveranstaltung während des Salone del Mobile.
Die Dauphin Human Design Group feiert in diesem Jahr das 40-jährige Bestehen ihrer italienischen Niederlassung Dauphin Italia. Seit der Gründung im Jahr 1986 in Mailand ist der Standort ein wichtiger Bestandteil der internationalen Aktivitäten des Unternehmens. Das Jubiläum wird im Rahmen der internationalen Möbelmesse Salone del Mobile mit einer exklusiven Veranstaltung gemeinsam mit dem Partner Artemide begangen.
Im Jahr 1985 erweiterte Firmengründer Friedrich Wilhelm Dauphin seine Vertriebsaktivitäten im europäischen Ausland und baute mit Dauphin Italia einen Standort in Norditalien auf. Dieser nahm am 18. November 1986 offiziell seine Tätigkeit auf. Zunächst in Bozen ansässig, wurde der Standort kurze Zeit später nach Mailand verlagert. Mit Mailand als Sitz erschloss sich das Unternehmen früh einen der bedeutendsten Märkte der europäischen Möbel- und Designbranche.
Mailand wurde bewusst als Standort gewählt: Als internationale Design- und Möbelmetropole prägt die Stadt maßgeblich die Entwicklungen der Branche. Mit dem Salone del Mobile als weltweit bedeutender Leitmesse bietet sie zudem eine zentrale Plattform für Innovation und Austausch.
Luxusprojekte in Mode- und Automobilbranche
Die italienische Niederlassung betreut mit derzeit fünf Mitarbeiter:innen den italienischen Markt – darunter auch Sales Director Alessandro Menoni, der seit 1992 bei Dauphin Italia tätig ist. Das Team realisiert unter anderem Projekte für namhafte Kunden aus dem Luxussegment in der Mode- und Automobilbranche. „Ich habe die Entwicklung der Niederlassung über viele Jahre begleitet. Es war eine bewegende Zeit mit Höhen und Herausforderungen. Umso mehr freue ich mich, dieses 40-jährige Jubiläum gemeinsam mit unseren Kunden und langjährigen Wegbegleitern zu feiern. Denn der Erfolg eines kleinen Teams entsteht, wenn alle mit einem großen Herzen zusammenarbeiten“, sagt Alessandro Menoni.
Das Jubiläum wird im Rahmen der internationalen Möbelmesse Salone del Mobile (21.–26. April 2026) mit einer exklusiven Abendveranstaltung in historischer Umgebung gefeiert. Ausgerichtet wird die Veranstaltung gemeinsam mit dem Premium-Leuchtenhersteller und Kooperationspartner Artemide. Geladen sind ausgewählte Kund:innen und Wegbegleiter:innen des Unternehmens.
Starke Design-Partnerschaft: Patricia Urquiola, Valentina Ciuffi, Joseph Grima und Olaf Schmidt (v.l.) trafen sich am Rande der Milan Design Week in der Villa Pestarini.
Die Heimtextil ist mit starken Design-Partnern auf der Milan Design Week vertreten. In der Villa Pestarini stellte die Leitmesse ihre dynamische Zusammenarbeit mit der renommierten Designerin Patricia Urquiola und Alcova Milano in den Fokus. Sie haben in den vergangenen beiden Ausgaben der Heimtextil inspirierende Konzepte und Trends vorgestellt. Das Treffen in Mailand unterstrich Heimtextils kontinuierliches Engagement, bedeutende Kooperationen an der Schnittstelle von Textil, Architektur und Design zu fördern.
„Es ist immer bereichernd, den Dialog mit der Heimtextil in Mailand fortzusetzen – einem Ort, an dem unterschiedliche Energien aufeinandertreffen. Diese Zusammenarbeit weiterzuführen bedeutet, eine gemeinsame Forschungsrichtung weiterzuverfolgen, bei der Textilien nicht als bloße Oberflächen betrachtet werden, sondern als lebendige Systeme: Strukturen, Schnittstellen und Experimentierfelder, die sich ständig weiterentwickeln“, sagt Patricia Urquiola.
Ihre Installationen stellten Textilien als transformative und intelligente Materialien in den Mittelpunkt – im Zusammenspiel von Handwerk, Technologie, Textur, Nachhaltigkeit und Struktur. „Bei den vergangenen beiden Ausgaben der Heimtextil hat Patricia Urquiola Textildesign auf höchstem Niveau präsentiert. Mit ihren exklusiven Installationen hat sie eindrucksvoll die Bedeutung von Textilien im Interior Design unterstrichen,“ sagt Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies, Messe Frankfurt.
Zur vergangenen Ausgabe der Heimtextil im Januar 2026 zeigte Patricia Urquiola, welche Materialien, Designs und Technologien das Interior Design der Zukunft prägen. Die immersive Designwelt „among-all“ bezog Besucher:innen aktiv in die Gestaltung des Raums ein. Ihre Bewegungen wurden durch KI-Tools Teil der Inszenierung. Patricia Urquiola zeigte dabei, wie Textilien Räume, Gesten und Interaktion prägen.
Der polnische Möbelproduzent Forte veröffentlicht die Bilanz des Geschäftsjahres 2025/26 und ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Weiterentwicklung des Unternehmens.
Die Unternehmensgruppe Grupa Forte S.A. hat die vorläufigen Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2025/2026 veröffentlicht und bestätigt damit – eigenen Angaben zufolge – die erfolgreichen Fortschritte bei der Umsetzung ihrer strategischen Ziele. Gleichzeitig stellt das Unternehmen ein umfassendes Maßnahmenpaket vor, das auf weitere Effizienzsteigerungen und die nachhaltige Weiterentwicklung der Organisation ausgerichtet ist.
Maria Florczuk, CEO der Forte-Gruppe
Im Geschäftsjahr 2025/2026 (1. April 2025 bis 31. März 2026) erzielte die Gruppe konsolidierte Umsatzerlöse in Höhe von rund 1.209 Mio. Polnische Złoty (PLN) – umgerechnet circa 285 Mio. Euro. Das geschätzte EBIT belief sich auf 53 Mio. PLN (ca. 12,5 Mio. €), während das EBITDA rund 109 Mio. PLN (ca. 25,7 Mio. €) erreichte.
„Wir agieren in einem dynamischen Marktumfeld, das Flexibilität und die konsequente Umsetzung unserer Strategie erfordert. Unser Fokus liegt auf nachhaltigem Wachstum und der weiteren Stärkung unserer Position als verlässlicher und stabiler Partner“, betont Maria Florczuk, CEO der Forte-Gruppe.
Optimierungen an der Wertschöpfungskette
Forte treibt den Ausbau seines Produktportfolios sowie die Entwicklung neuer Vertriebsansätze gezielt voran und setzt verstärkt auf Produkt- und Prozessinnovationen. Diese Maßnahmen unterstützen insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit der B2B-Kunden. Parallel dazu optimiert das Unternehmen konsequent seine gesamte Wertschöpfungskette – von Einkauf und Produktion über Lagerung bis hin zur Distribution – und stellt so eine hohe Servicequalität sowie operative Exzellenz sicher.
In den kommenden zwei Jahren wird der Fokus auf dem Aufbau einer modernen, integrierten und flexiblen Lieferkette liegen, die alle Vertriebskanäle und Produktkategorien effizient verbindet. Ein zentrales Element ist dabei eine umfassende operative Transformation als Teil eines breit angelegten Veränderungsprozesses innerhalb der Gruppe.
Ein wesentlicher Baustein dieser Transformation ist die Neugestaltung des Logistikmodells. Forte stellt von einer dezentralen Lagerstruktur auf ein zentralisiertes System um. Künftig werden Bestände an Fertigprodukten sowie Auftragsabwicklungsprozesse an einem hochmodernen Standort gebündelt. Dies ermöglicht eine deutlich verbesserte Produktverfügbarkeit, reduziert kostenintensive interne Transfers und schafft die Grundlage für eine noch effizientere Lieferkette. Gleichzeitig stärkt dieser Schritt die Position von Forte als Anbieter eines konsistenten und flexiblen Kundenservices. In diesem Zusammenhang entsteht nahe Warschau ein hochmodernes Distributionszentrum mit einer Fläche von 47.000 Quadratmetern. Ausgestattet mit einem fortschrittlichen Lagerverwaltungssystem wird die Anlage die Verfügbarkeit von Produkten erhöhen, Prozesse weiter optimieren und die Servicequalität nachhaltig verbessern.
Veränderungen an den Produktionsstandorten
Parallel dazu wird die Produktionsstruktur gezielt weiterentwickelt. Die Fertigung von Korpusmöbeln wird auf zwei Standorte – Ostrów Mazowiecka und Suwałki – konzentriert. Diese Maßnahme steigert Effizienz und Rentabilität und stellt gleichzeitig sicher, dass die Produktionskapazitäten optimal auf die Marktanforderungen abgestimmt bleiben.
Im Zuge dieser Veränderungen wird die Kernproduktion von Korpusmöbeln am Standort Hajnówka eingestellt. Gleichzeitig bleibt der Standort ein wichtiger Bestandteil der Gruppe: Die Produktion von PVC-Elementen sowie Aktivitäten im Bereich Beschlagverpackung werden fortgeführt und weiterentwickelt. Zudem wird die Verpackung von Beschlägen aus dem Polstermöbelwerk nach Hajnówka verlagert, wodurch Kompetenzen gebündelt und neue Entwicklungsperspektiven geschaffen werden. Ergänzend dazu baut Forte die Produktionskapazitäten der zur Gruppe gehörenden Gesellschaft Specific in Białystok aus und erweitert kontinuierlich sein Angebot im Bereich Polstermöbel.
Forte entwirft, produziert und liefert eine breite Palette an Möbeln in verschiedenen Stilen und Preisklassen in über 50 Länder weltweit.
Umstrukturierung ohne Personalabbau
Das Unternehmen unterstreicht, dass die Umstrukturierung sozial verantwortungsvoll umgesetzt wird und nicht mit einem Personalabbau verbunden ist. Der Einsatz von Zeitarbeitskräften wird reduziert, während allen Mitarbeitenden Perspektiven innerhalb der Unternehmensgruppe geboten werden. Für die von Veränderungen betroffenen Beschäftigten in Hajnówka wird ein umfassendes Unterstützungs- und Qualifizierungsprogramm bereitgestellt, das neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet und den Übergang in neue Aufgabenbereiche erleichtert.
Die eingeleiteten Maßnahmen sind Teil einer konsequent umgesetzten Diversifizierungsstrategie und eine gezielte Antwort auf sich wandelnde Marktbedingungen. Ziel ist es, wachstumsstarke Bereiche weiter auszubauen, die Effizienz nachhaltig zu steigern und Forte als moderne, wettbewerbsfähige Organisation für die Zukunft aufzustellen.
Der Transformationsprozess wurde sorgfältig geplant und wird schrittweise umgesetzt. Erste positive Effekte werden bereits zu Beginn der Hauptverkaufssaison 2026 erwartet.
Starker Aufwärtstrend: In Deutschland stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen im Februar 2026 um 24,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Im Februar 2026 wurde in Deutschland der Bau von 22.200 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 24,1 Prozent oder 4.300 Baugenehmigungen mehr als im Februar 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 30,6 Prozent oder 4.500 auf 19.000. Die Zahl genehmigter Wohnungen, die durch den Umbau bestehender Gebäude entstehen, ging im Februar 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,0 Prozent oder 100 auf 3.200 zurück.
Im Zeitraum von Januar bis Februar 2026 wurde in Deutschland der Bau von 41.700 Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden genehmigt. Das waren 16,2 Prozent oder 5.800 Wohnungen mehr als von Januar bis Februar 2025.
Mehrfamilienhäuser bleiben beliebt
In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis Februar 2026 insgesamt 34.500 Wohnungen genehmigt. Das waren 17,6 Prozent oder 5.100 Neubauwohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 14,2 Prozent (+1.000) auf 7.800. Bei den Zweifamilienhäusern nahm die Zahl genehmigter Wohnungen um 25,8 Prozent (+500) auf 2.400 zu. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten Gebäudeart, genehmigten die Bauaufsichtsbehörden 21.900 Neubauwohnungen. Das war ein Anstieg um 18,0 Prozent (+3.300) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohnheimen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,8 Prozent (+300) auf 2.400 Wohnungen.
In neuen Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis Februar 2026 insgesamt 950 Wohnungen (+85,6 %; +450) genehmigt. Hierunter fallen zum Beispiel Hausmeisterwohnungen in Schulgebäuden oder Wohnungen in Innenstadtlagen über Gewerbeflächen.
Als Umbaumaßnahme in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden wurden von Januar bis Februar 2026 insgesamt 6.300 Wohnungen genehmigt. Das waren 3,9 Prozent oder 200 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025.
Die Surteco Group hat den Geschäftsbericht für 2025 vorgelegt. Umsatz und Gewinn lagen am oberen Ende der angepassten Prognose. Der Start ins Jahr 2026 verlief gut.
Der Umsatz des Surteco Konzerns lag im Geschäftsjahr 2025 mit 821,2 Mio. € um -4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 856,6 Mio. €. Unter Berücksichtigung von negativen Währungskurseffekten gegenüber dem Vorjahr und dem Umsatzrückgang aus dem eingestellten Geschäft mit Imprägnaten beträgt der organische Umsatzrückgang -2 Prozent.
Das EBITDA gab um -24 Prozent auf 72,1 Mio. € nach (Vorjahr: 94,4 Mio. €). Das EBITDA adjusted (bereinigt um Sondereffekte wie Transaktions- und Beratungskosten) fiel um -16 Prozent auf 80,2 Mio. € nach 95,3 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) betrug 13,7 Mio. € (Vorjahr: 35,4 Mio. €).
Nach Abzug von Steuern und einem Finanzergebnis, das von negativen Währungskurseffekten beeinflusst ist, fiel ein Konzernfehlbetrag von -14,3 Mio. € an. Im Vorjahr betrug der Konzerngewinn 8,4 Mio. €. Aufsichtsrat und Vorstand haben sich entschlossen, die Liquidität im Unternehmen zu halten und den gemäß HGB entstandenen Jahresfehlbetrag auszugleichen. Ein Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung entfällt somit.
Erste Prognose nach gutem Start ins Jahr 2026
Für das Gesamtjahr 2026 rechnet der Konzern mit einem Umsatz zwischen 780 und 830 Mio. € und mit einem EBITDA adjusted zwischen 70 und 90 Mio. €.
Nach vorläufigen Zahlen startete Surteco mit einem Umsatz von 208,4 Mio. € (Vorjahr: 222,3 Mio. €) und einem EBITDA adjusted von 26,7 Mio. € (Vorjahr: 26,7 Mio. €) gut in das Geschäftsjahr 2026. Die Marge (EBITDA adjusted/Umsatz) stieg dabei von 12,0 Prozent im ersten Quartal 2025 auf nunmehr 12,8 Prozent. Das EBITDA reported stieg um 20 Prozent auf 23,5 Mio. € nach 19,5 Mio. € im Vorjahr.
Nach einer umfassenden Modernisierung hat das inhabergeführte Küchenstudio „Home of Kitchen“ im hessischen Friedberg kürzlich zur feierlichen Wiedereröffnung eingeladen.
Das inhabergeführte Küchenstudio „Home of Kitchen“ in Friedberg (Hessen) hat Ende Februar 2026 mit rund 120 Gästen sein umfassend modernisiertes Küchenhaus am Standort Pfingstweide 30 wiedereröffnet. Mit dem Relaunch der nun rund 600 Quadratmeter großen Ausstellung setzt das Unternehmen ein klares Signal an Handel und Industrie: hochwertige Markeninszenierung, hohe Planungstiefe und gewerkeübergreifende Projektkoordination als Differenzierungsstrategie im Fachhandel.
Die neu strukturierte Ausstellung mit rund zehn präsentierten Küchen ist auf eine klare Kundenführung und ein materialorientiertes Beratungserlebnis ausgelegt. Küchen werden dabei als Teil ganzheitlicher Wohnkonzepte verstanden – inklusive Essbereich, Garderobe, Vorratsraum sowie Wohn- und Badmöbel. Damit reagiert das Studio auf die steigende Nachfrage nach integrierten Raumlösungen und individuell geplanten Einrichtungen im mittleren bis gehobenen Marktsegment.
Donald Schieren (Geschäftsführer Der Kreis, l.) und Sascha Schröder (Regionalleiter Der Kreis, r.) gratulierten den Inhabern Nicola Caponero und Philip Kuhn zur Wiedereröffnung ihres Küchenstudios.
Markenqualität steht im Fokus der Ausstellung
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf material- und designorientierter Planung. Das gilt insbesondere bei alternativen Arbeitsplatten aus Natur- und Kunststein, Massivholz, Glas und Keramik. Maßanfertigungen durch eigene Tischler- und Schreinerleistungen ermöglichen flexible Sonderlösungen und stärken die Positionierung gegenüber standardisierten Handelsformaten. Industrieseitig arbeiten die erfolgreichen Küchenspezialisten mit einem kuratierten Portfolio etablierter Marken. Die Markenstrategie ist klar auf Qualität, Innovationsgrad und visuelle Differenzierung ausgerichtet.
Als Mitglied in der Gemeinschaft für Küchenspezialisten Der Kreis profitiert das Studio seit seiner Gründung zudem von strukturierten Branchenservices und marktgerechten Einkaufsvorteilen. Es ist ein weiterer Baustein zur Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit und Servicequalität. Parallel zum stationären Geschäft betreibt das Unternehmen einen eigenen Onlineshop für Einbau- und Standgeräte sowie Zubehör. Dieses hybride Modell erweitert die Kundenkontaktpunkte und unterstützt insbesondere das margenrelevante Gerätesegment.
Sven Schulze (M.), Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, besuchte mit Kollegen aus der Politik die neuen Fertigungsanlagen bei Burger Küchenmöbel, die bei seinem Besuch offiziell in Betrieb gingen.
Die Burger Küchenmöbel GmbH hat im Rahmen eines hochrangigen politischen Besuchs ihre neuen, innovativen Fertigungsanlagen offiziell in Betrieb genommen. Anlass ist eine umfassende Investition in moderne Produktionstechnologien, die mit einer GRW-Förderung in Höhe von 3,1 Millionen Euro unterstützt wurde.
Im Beisein des Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, des Landrats Steffen Burchhardt, Landtagsmitglied Markus Kurze, sowie des Bürgermeisters der Stadt Burg, Philipp Stark und weiterer Vertreter aus Politik und Verwaltung wurden eine hochmoderne robotergestützte Schubkastenfertigungsanlage sowie eine neue Bohr- und Dübelanlage feierlich eröffnet.
Austausch über aktuelle Herausforderungen
Zu Beginn des Besuchs fand ein intensiver Austausch zwischen dem Ministerpräsidenten und der Geschäftsleitung der Burger Küchenmöbel GmbH – bestehend aus Sabine Brockschnieder, Michael Assner, Hélène Bangert und Kai Menke – zu aktuellen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen statt.
Im Anschluss stellten Betriebsleiter Martin Schockwitz sowie die technischen Projektverantwortlichen Matthias Habelmann und Andreas Kruska die neuen Anlagen und deren Leistungsfähigkeit vor. Den Abschluss bildete ein Rundgang durch die Produktion, bei dem insbesondere die neue Schubkastenfertigungsanlage im Fokus stand.
Ein besonderer Höhepunkt war die symbolische Inbetriebnahme der Anlage durch Ministerpräsident Sven Schulze, der mittels eines Scanvorgangs den Start der Maschine auslöste – ein Prozess, der in Echtzeit eindrucksvoll sichtbar wurde.
Neue Anlagen steigern Effizienz in Produktion
Die neuen Fertigungsanlagen ermöglichen der Burger Küchenmöbel GmbH eine deutliche Effizienzsteigerung in den Produktionsabläufen. Gleichzeitig wurde bei der Planung und Umsetzung großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Energieverbräuche und Materialverschwendung werden signifikant reduziert. Darüber hinaus schaffen die neuen Technologien die Voraussetzung, flexibel und agil auf zukünftige Marktanforderungen und Produktinnovationen reagieren zu können – etwa auf die mögliche Fertigung zerlegter Möbel zur Selbstmontage.
Ministerpräsident Sven Schulze würdigte das Engagement des Unternehmens: „Mit dieser Investition stärkt Burger Küchenmöbel den Standort Burg nachhaltig und setzt ein wichtiges Zeichen für die Zukunftsfähigkeit der Region. Gerade für junge Menschen entstehen hier attraktive und sichere Arbeitsplätze.“ Zugleich unterstrich er die Bedeutung der Förderung: „Die GRW-Unterstützung ist ein klares Bekenntnis zur Stärkung des Mittelstands. Ich bin stolz auf ein Produkt, das hier in Sachsen-Anhalt entsteht.“ Besonders hob Schulze hervor, dass Automatisierung entgegen verbreiteter Befürchtungen nicht zum Abbau von Arbeitsplätzen führt, sondern diese langfristig sichert: „Gerade angesichts des Fachkräftemangels sind solche Investitionen ein wichtiger Baustein für die Zukunftsfähigkeit unserer Industrie.“
Unternehmen positioniert sich weltoffen
Zum Abschluss des Besuchs bedankte sich der Ministerpräsident für den offenen Austausch und betonte die Bedeutung des Dialogs zwischen Politik und Wirtschaft, um gemeinsam – auch parteiübergreifend auf kommunaler und Landesebene – tragfähige Lösungen zu entwickeln. Die Burger Küchenmöbel GmbH bekräftigte ihrerseits ihre Unterstützung für seine wirtschaftsfreundliche und wertebasierte politische Ausrichtung. Als Unternehmen bekennt sich die Gruppe klar zum Wertekompass der IHK Magdeburg und positioniert sich als weltoffener Akteur, der für eine plurale Demokratie sowie die europäische Idee von Frieden, Freiheit und Solidarität steht.
Dipl.-Ing. Wolfgang Schmalz (l.) und Dr. Kurt Schmalz (r.) erhielten Ende März den Verdienstorden Baden-Württembergs von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.
Dr. Kurt Schmalz und Dipl.-Ing. Wolfgang Schmalz erhielten den Verdienstorden von Baden-Württemberg. Die höchste Auszeichnung des Landes würdigt ihr unternehmerisches Wirken sowie ihr langjähriges gesellschaftliches Engagement. Die Brüder führten Schmalz Schritt für Schritt an die Spitze der internationalen Vakuumtechnik und setzen sich zugleich für Nachhaltigkeit, Bildung und regionale Entwicklung ein.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann verlieh den Verdienstorden von Baden-Württemberg Ende März an Dr. Kurt Schmalz und Dipl.-Ing. Wolfgang Schmalz. Die Brüder prägen seit Jahrzehnten Wirtschaft und Gesellschaft im Nordschwarzwald. Kretschmann dankte den Geehrten: „Mit ihren Leistungen, ihren Begabungen und ihrer Persönlichkeit, mit ihrem Berufsethos und ihrem Amtsverständnis haben sie sich um unser Gemeinwesen, um Baden-Württemberg verdient gemacht.“
Weltweit Spitze in der Vakuumtechnik
Gemeinsam entwickelten Kurt und Wolfgang Schmalz das Familienunternehmen J. Schmalz GmbH mit Sitz in Glatten zu einem weltweit führenden Spezialisten für Vakuumtechnik. Als Rasierklingenfabrik vom Großvater gegründet, formten die Brüder daraus einen Anbieter moderner Automatisierungslösungen. Dr. Kurt Schmalz ist seit 1984 Geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, sein Sohn Dr. Johannes Schmalz gehört seit 2025 ebenfalls zur Geschäftsführung. Dipl.-Ing. Wolfgang Schmalz war von 1990 bis 2017 als Geschäftsführender Gesellschafter tätig, bevor er sich aus der operativen Verantwortung zurückzog. Heute ist er Gesellschafter sowie Vorsitzender des Beirats.
Der Mittelständler setzt auf Solarenergie, Windkraft und weitere regenerative Energieträger. Nachhaltigkeit bedeutet bei Schmalz das Zusammenspiel von Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung. Die Brüder verbinden unternehmerischen Erfolg mit einem klaren Blick für langfristiges und verantwortungsvolles Wirtschaften. „Diese Auszeichnung ist eine große Ehre und macht uns sehr stolz. Als Familienunternehmer ist die Firma Schmalz unser Lebenswerk. Wir sind glücklich, seit Jahrzehnten mit Leidenschaft dabei zu sein, und freuen uns sehr über die Würdigung dieser Arbeit“, betonen Kurt und Wolfgang Schmalz.
Impulse für Region, Wirtschaft und Gesellschaft
Über das Unternehmen hinaus setzen Kurt und Wolfgang Schmalz ihre Expertise gezielt für Bildung, Politik und gesellschaftliches Miteinander ein. Dr. Kurt Schmalz ist Mit-Initiator des Campus Schwarzwald in Freudenstadt, ein Zentrum, das Fachwissen zu Digitalisierung, Führung und verantwortungsvollem Wirtschaften vermittelt. Seit fast zwei Jahrzehnten bringt er sich zudem als Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald ein und engagiert sich auf Bundesebene in der Deutschen Industrie- und Handelskammer. Auch soziale Projekte wie die Arbeit der Diakonie Dornstetten-Glatten-Schopfloch unterstützt er aktiv.
Wolfgang Schmalz nutzte seine Erfahrung viele Jahre im Beirat der Landesregierung für nachhaltige Entwicklung. Darüber hinaus wirkte er im Projekt „Dialog über die Zukunft Deutschlands“ unter Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel sowie in der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit mit. Gemeinsam mit seiner Frau Esther gründete er die Schmalz-Stiftung. Diese fördert weltweit Projekte, darunter eine Photovoltaikanlage in Namibia. Damit unterstützt er Bildung, Umweltschutz und Infrastruktur nachhaltig.
Die aktuellen Umsatzzahlen verdeutlichen die aktuell schwierige Lage der Deutschen Möbelindustrie. Ein Lichtblick ist das leichte Plus der Küchenmöbelhersteller zu Jahresbeginn.
Der Verband der Deutschen Möbelindustrie hat die amtlichen Statistiken zu den Umsätzen der einzelnen Segmente im Monat Februar veröffentlicht. Dem allgemein negativen Verlauf der Entwicklungen in der gesamten Branche konnten die Küchenmöbelhersteller mit einem positiven Ergebnis entgegensteuern.
Das Segment der Küchenmöbelindustrie hat im Februar einen Umsatz von 472 Millionen Euro verzeichnet, ein Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Zeitraum Januar bis Februar 2026 belief sich der Umsatz auf 943 Millionen Euro, ein Plus von knapp 10 Prozent. Bei dem starken Anstieg der Umsätze im Januar (plus 21 Prozent) sind nach Einschätzung des Verbandes jedoch statistische Verzerrungen über den Jahreswechsel und das schwache Vorjahresniveau zu berücksichtigen.
Deutlich schlechter lief der Jahresbeginn für die Unternehmen der Polstermöbelindustrie. Sie haben im Februar einen Umsatz von rund 72 Millionen Euro verzeichnet, ein Minus von 13,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 belief sich der Umsatz auf insgesamt knapp 183 Millionen Euro. Das ist ein Minus von 12,4 Prozent.
Auch bei den Herstellern von Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln gingen die Geschäftszahlen zurück. Im Februar verzeichneten die Unternehmen in diesem Segment einen Umsatz von rund 381 Millionen Euro – ein Minus von 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Zeitraum Januar bis Februar 2026 belief sich der Umsatz auf knapp 741 Millionen Euro (minus 8,6 Prozent).