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VdDK: Küchenumsätze wieder auf rasanter Talfahrt - 19.06.2009
Die Situation der Küchenproduzenten dramatisiert sich: Laut Angaben des VdDK sank der Umsatz im April um über 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies, nachdem bereits Januar und Februar recht drastisch eingebrochen waren. Allein der März brachte ein kleines Plus. Anders als allgemein vermutet ist der Rückgang im Inland sogar noch deutlicher als im Ausland. Insgesamt kamen die deutschen Küchenhersteller in den ersten vier Monaten dieses Jahres auf 1,16 Mrd. Euro Umsatz (-15,5 Prozent) – dies entspricht einem Minus von 17,44 Prozent im Inland und minus 11,89 Prozent im Ausland.
Für VdDK-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann ist der Einbruch im April nur zum Teil mit dem Fehlen von Arbeitstagen durch Ostern zu erklären. Vielmehr zeichnet sich nun eine längerfristige Rezession ab: "Die positiven Meldungen der Gesellschaft für Konsumforschung in Sachen Anschaffungsneigung für langlebige Gebrauchsgüter sind insbesondere gekennzeichnet durch den Automobilsektor, der momentan von der Abwrackprämie profitiert. Tatsächlich entwickelt sich die Konsumneigung außerhalb dieses Sonderfaktors ebenfalls negativ. Daher steht zu befürchten, dass im 2. Halbjahr diese Entwicklung noch verstärkt wird."
Vor diesem Hintergrund sind die Hersteller zu Kostendämpfungen auf allen Ebenen gezwungen. Dass Entlassungen dennoch bisher die Ausnahme geblieben sind (s. Beispiel Siematic), erklärt sich mit den flexiblen Neuregelungen zum Kurzarbeitergeld: von der Verlängerung der Bezugsfrist über die Halbierung der vom Arbeitgeber zu zahlenden Sozialversicherungsbeiträge bis zu deren vollständigen Streichung ab dem 7. Monat. Bis April 2009 wurde ein Rückgang der geleisteten Arbeitsstunden um 4,2 Prozent errechnet, während die Zahl der Beschäftigten um 0,9 Prozent sank.
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Weitere Infos im WWW:
www.vhk-herford.de
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Für VdDK-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann ist der Einbruch im April nur zum Teil mit dem Fehlen von Arbeitstagen durch Ostern zu erklären. Vielmehr zeichnet sich nun eine längerfristige Rezession ab: "Die positiven Meldungen der Gesellschaft für Konsumforschung in Sachen Anschaffungsneigung für langlebige Gebrauchsgüter sind insbesondere gekennzeichnet durch den Automobilsektor, der momentan von der Abwrackprämie profitiert. Tatsächlich entwickelt sich die Konsumneigung außerhalb dieses Sonderfaktors ebenfalls negativ. Daher steht zu befürchten, dass im 2. Halbjahr diese Entwicklung noch verstärkt wird."
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