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Österreichische Möbelindustrie: Navigiert in schwierigem Fahrwasser - 05.02.2009
Im Zuge eines selbstbewussten Auftritts von 22 österreichischen Möbelherstellern auf der "imm cologne" wurden Branchenzahlen aus den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres bekannt gegeben. Wie der Verband der österreichischen Möbelindustrie vermeldet, erreichte die Produktion von Januar bis Ende September 2008 ein Gesamtvolumen von 1,94 Mrd. Euro.
Bezogen auf Industrie und Gewerbe, verringerten sich die Exporte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent und kamen auf einen Gesamtwert von 1,14 Mrd. Euro. Dem standen Einfuhren von 1,28 Mrd. Euro gegenüber, womit wieder mehr importiert als exportiert wurde. Zurückzuführen ist der Importüberschuss auf Produkte von ausländischen Tochterfirmen österreichischer Unternehmen, die im Ausland kostengünstig produziert und im Inland nur noch veredelt werden (Re-Import). Ein zweiter Grund liegt in dem Einbruch einiger Exportmärkte wie beispielsweise Italien (-6,4 %), Asien (-12,5 %), Großbritannien (-25 %) oder den USA (-31,7 %). Wachstum konnte hingegen in osteuropäischen Staaten und Russland realisiert werden.
Wichtigster österreichischer Handelspartner bleibt Deutschland. Ins Nachbarland wurden Möbel für 433 Mio. Euro ausgeführt, was in etwa dem Vorjahresniveau entspricht, während die deutschen Hersteller ihre Ausfuhren nach Österreich um 4,4 Prozent auf 635 Mio. Euro steigern konnten.
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Weitere Infos im WWW:
www.moebel.at
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