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Pfeiderer: Umsatz auf Vorjahresniveau – Kostenmanagement statt Wachstumskurs - 11.11.2008
Die weltwirtschaftliche Abkühlung hat sich auch den Pfleiderer-Konzern ausgewirkt, trotzdem hat sich das Unternehmen gut behauptet, vermeldet der Holzwerkstoff-Spezialist in einer Pressemitteilung. So stieg der kumulierte Konzernumsatz nach drei Quartalen 2008 um ein Prozent auf 1,353 Milliarden Euro (2007: 1,340). Wachstumstreiber seien die Übernahme von Pergo, das zum 1. August 2008 erworbene Werk in Moncure (USA), das neue MDF-Werk in Grajewo (Polen) sowie Produktivitätssteigerungen gewesen.
Gegenläufig wirkte die Abschaltung des Werks in La Baie (Kanada), wodurch der Umsatz trotz der teilweisen Bedienung dieser Kunden über das Werk in Mont Laurier (Kanada) um 30,7 Millionen Euro zurückging. Zudem kosteten Wechselkursveränderungen Pfleiderer im Berichtszeitraum etwa vier Millionen Euro.
Der Umsatz in der Region Westeuropa wuchs in den ersten neun Monaten des Jahres um ein Prozent auf 749,4 Millionen Euro. Im dritten Quartal gab der Umsatz jedoch um 17 auf 233,4 Millionen Euro nach.
In Osteuropa setzte sich in Russland das Umsatzwachstum fort, die Nachfrage der Kunden in Polen litt jedoch unter dem starken Zloty. Die Produktion der stark vom Export abhängigen polnischen Möbelindustrie ging in den ersten neun Monaten 2008 um circa 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Aufgrund gestiegener Kapazitäten in der Region sind auch die Preise für Span- und MDF-Platten unter Druck geraten. Trotzdem konnte der Konzern den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 13,5 Prozent auf 318,6 Millionen Euro steigern.
Das Geschäft in Nordamerika litt unter den Folgen der US-Immobilienkrise. Der Umsatz ging gegenüber der Vorjahresperiode um sieben Prozent auf 311,2 Millionen Euro zurück.
Für das letzte Quartal wie auch für das nächste Jahr geht Pfleiderer nicht von einer Verbesserung des Gesamtmarktes aus, in Teilen wird es zu weiteren Eintrübungen kommen, heißt es in der Pressemitteilung. Deshalb hat sich das Unternehmen entschieden, den Wachstumskurs vorläufig zugunsten eines in allen Bereichen und Regionen durchzuführenden strikten Kostenmanagements zurückzustellen. So werden im laufenden Geschäftsjahr die noch geplanten Investitionen überprüft und gegebenenfalls angepasst. Angesichts der schwer einzuschätzenden gesamtweltwirtschaftlichen Lage seien seriöse Prognosen derzeit mit großen Unsicherheiten behaftet.
Weitere Infos im WWW:
www.pfleiderer.com
Die weltwirtschaftliche Abkühlung hat sich auch den Pfleiderer-Konzern ausgewirkt, trotzdem hat sich das Unternehmen gut behauptet, vermeldet der Holzwerkstoff-Spezialist in einer Pressemitteilung. So stieg der kumulierte Konzernumsatz nach drei Quartalen 2008 um ein Prozent auf 1,353 Milliarden Euro (2007: 1,340). Wachstumstreiber seien die Übernahme von Pergo, das zum 1. August 2008 erworbene Werk in Moncure (USA), das neue MDF-Werk in Grajewo (Polen) sowie Produktivitätssteigerungen gewesen.
Gegenläufig wirkte die Abschaltung des Werks in La Baie (Kanada), wodurch der Umsatz trotz der teilweisen Bedienung dieser Kunden über das Werk in Mont Laurier (Kanada) um 30,7 Millionen Euro zurückging. Zudem kosteten Wechselkursveränderungen Pfleiderer im Berichtszeitraum etwa vier Millionen Euro.
Der Umsatz in der Region Westeuropa wuchs in den ersten neun Monaten des Jahres um ein Prozent auf 749,4 Millionen Euro. Im dritten Quartal gab der Umsatz jedoch um 17 auf 233,4 Millionen Euro nach.
In Osteuropa setzte sich in Russland das Umsatzwachstum fort, die Nachfrage der Kunden in Polen litt jedoch unter dem starken Zloty. Die Produktion der stark vom Export abhängigen polnischen Möbelindustrie ging in den ersten neun Monaten 2008 um circa 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Aufgrund gestiegener Kapazitäten in der Region sind auch die Preise für Span- und MDF-Platten unter Druck geraten. Trotzdem konnte der Konzern den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 13,5 Prozent auf 318,6 Millionen Euro steigern.
Das Geschäft in Nordamerika litt unter den Folgen der US-Immobilienkrise. Der Umsatz ging gegenüber der Vorjahresperiode um sieben Prozent auf 311,2 Millionen Euro zurück.
Für das letzte Quartal wie auch für das nächste Jahr geht Pfleiderer nicht von einer Verbesserung des Gesamtmarktes aus, in Teilen wird es zu weiteren Eintrübungen kommen, heißt es in der Pressemitteilung. Deshalb hat sich das Unternehmen entschieden, den Wachstumskurs vorläufig zugunsten eines in allen Bereichen und Regionen durchzuführenden strikten Kostenmanagements zurückzustellen. So werden im laufenden Geschäftsjahr die noch geplanten Investitionen überprüft und gegebenenfalls angepasst. Angesichts der schwer einzuschätzenden gesamtweltwirtschaftlichen Lage seien seriöse Prognosen derzeit mit großen Unsicherheiten behaftet.
Weitere Infos im WWW:
www.pfleiderer.com