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AMK: Küchenbranche soll nicht länger der „Hidden Champion“ sein - 18.05.2010
Auch wenn für manche in der Bevölkerung ein neues Auto, Reisen oder das Heimkino mehr zählt als eine moderne Küche – die Branche ist ein wichtiger und erfolgreicher Wirtschaftszweig in Deutschland. So lautete die zentrale Botschaft auf der gestrigen Wirtschaftskonferenz in Köln, die erstmals unter der Regie der AMK lief. Denn in Produkt- und Abwicklungsqualität sei die deutsche Küchenindustrie im internationalen Wettbewerb anerkannter Weltmeister und die Einbauküche "made in Germany" im Ausland gar ein Gattungsbegriff. Insbesondere den geladenen Pressevertretern überregionaler Wirtschafts- und Tageszeitungen wurde vor Augen geführt, dass in der Branche hohes Innovationspotenzial steckt und ihr also mehr Aufmerksamkeit gebührt als ein "Hidden Champion", wie AMK-Geschäftsführer Frank Hüther betonte.
Anlass für das Pressegespräch waren die neuerdings interdisziplinär erhobenen Branchenzahlen, die sämtliche Teilbereiche wie Küchenmöbel, Geräte, Spülen und Zubehör zusammenfassen. Für alle, die den Live-Stream im Internet gestern nicht am Bildschirm verfolgt haben, hier nochmals die wichtigsten Daten aus der Bilanz für 2009: Insgesamt hat die Branche im letzten Jahr 8,53 Mrd. Euro erwirtschaftet, 4,2 Prozent weniger als 2008. Der Inlandsumsatz kam dabei auf 4,97 Mrd. Euro (+1,8 Prozent), das Ausland auf 3,56 Mrd. Euro (-11,4 Prozent). Somit liegt die Exportquote bei 41,7 Prozent. In allen Bereichen zusammen werden rund 30.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Zugrunde liegen Daten von 59 Unternehmen aus der Küchenmöbel-, Geräte- und Zubehörindustrie, die über die Verbände VdDK und ZVEI erhoben und mit technischer Unterstützung durch die GfK zusammengefasst wurden. Dies repräsentiere etwa 90 Prozent des Marktes. Hintergrund für die interdisziplinäre Erhebung waren nicht zuletzt die Divergenzen, die sich in letzter Zeit aus den Angaben von VdDK, Statistischem Bundesamt und ZVEI ergeben hatten.
Mehr zu einzelnen Ergebnissen lesen Sie in der Juni-Ausgabe der möbel kultur.
Mehr zum Thema:
Zwischenbilanz Küchenmessen: Positive Stimmung in den Zentren
AMK: Frank Hüther als Botschafter und „Brückenbauer“ der Küchenbranche in China
AMK: Tag der Küche mit über 2.000 Händlern
Living Kitchen: Nolte Küchen mit dabei
AMK: Um 11 Uhr Live-Stream zu Wirtschaftsdaten der Küchenindustrie
VdDK: Küchenmöbler starten mit Umsatzminus ins neue Jahr
AMK: Power-Programm für 2010
VdDK: Kann Zahlen des Statistischen Bundesamtes nicht nachvollziehen
ZVEI: Drei Prozent Inlandsplus für Hausgeräte 2009
Weitere Infos im WWW:
ww.amk.de
Auch wenn für manche in der Bevölkerung ein neues Auto, Reisen oder das Heimkino mehr zählt als eine moderne Küche – die Branche ist ein wichtiger und erfolgreicher Wirtschaftszweig in Deutschland. So lautete die zentrale Botschaft auf der gestrigen Wirtschaftskonferenz in Köln, die erstmals unter der Regie der AMK lief. Denn in Produkt- und Abwicklungsqualität sei die deutsche Küchenindustrie im internationalen Wettbewerb anerkannter Weltmeister und die Einbauküche "made in Germany" im Ausland gar ein Gattungsbegriff. Insbesondere den geladenen Pressevertretern überregionaler Wirtschafts- und Tageszeitungen wurde vor Augen geführt, dass in der Branche hohes Innovationspotenzial steckt und ihr also mehr Aufmerksamkeit gebührt als ein "Hidden Champion", wie AMK-Geschäftsführer Frank Hüther betonte.Anlass für das Pressegespräch waren die neuerdings interdisziplinär erhobenen Branchenzahlen, die sämtliche Teilbereiche wie Küchenmöbel, Geräte, Spülen und Zubehör zusammenfassen. Für alle, die den Live-Stream im Internet gestern nicht am Bildschirm verfolgt haben, hier nochmals die wichtigsten Daten aus der Bilanz für 2009: Insgesamt hat die Branche im letzten Jahr 8,53 Mrd. Euro erwirtschaftet, 4,2 Prozent weniger als 2008. Der Inlandsumsatz kam dabei auf 4,97 Mrd. Euro (+1,8 Prozent), das Ausland auf 3,56 Mrd. Euro (-11,4 Prozent). Somit liegt die Exportquote bei 41,7 Prozent. In allen Bereichen zusammen werden rund 30.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Zugrunde liegen Daten von 59 Unternehmen aus der Küchenmöbel-, Geräte- und Zubehörindustrie, die über die Verbände VdDK und ZVEI erhoben und mit technischer Unterstützung durch die GfK zusammengefasst wurden. Dies repräsentiere etwa 90 Prozent des Marktes. Hintergrund für die interdisziplinäre Erhebung waren nicht zuletzt die Divergenzen, die sich in letzter Zeit aus den Angaben von VdDK, Statistischem Bundesamt und ZVEI ergeben hatten.
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ww.amk.de