News

AFG: „Avanti“ für mehr Effizienz - 17.03.2010

Zwar musste der AFG-Konzern (wie bereits im Januar berichtet) heftige Umsatzeinbußen auf rund 1,4 Mrd. Franken (940 Mio. Euro) verkraften, doch sind die Schweizer mit dem verbleibenden Gewinn von 7,7 Mio. Franken unter Berücksichtigung von Sonderfaktoren noch zufrieden. Gemäß dem gestern veröffentlichten Geschäftsbericht konnte sich u. a. durch Kapitalerhöhung auch die Nettoverschuldung auf 239,7 Mio. Franken markant verbessern. Die Eigenkapitalquote erreichte den Rekordwert von 44,1 Prozent.
Bereits seit Ende 2008 laufen unter dem Titel "Avanti" Kostensenkungsmaßnahmen, die auch künftig fortgestezt werden. In diesem Zusammenhang hat der Verwaltungsrat auch eine neue Organsisationsstruktur im Auge, die einzelne Divisionen als unternehmerische Einheiten stärken soll und die Industrieholding deshalb neu ausrichtet. Einzelheiten werden jedoch erst zum Ende des laufenden Geschäftsjahres festgelegt.
Wie schon zuvor angekündigt, schlägt der Verwaltungsrat anlässlich der ordentlichen Generalversammlung am 16. April vor, die bisherige Aktienstruktur mit Namen- und Inhaberaktien aufzugeben und Einheitsnamenaktien mit gleichem Nennwert für alle Aktionäre einzuführen. Gleichzeitig beantragt der Verwaltungsrat verschiedene Statutenänderungen. Im Vordergrund stehen dabei die Schaffung von genehmigtem und bedingtem Kapital im Umfang von 20 Prozent des Aktienkapitals, die Einführung einer Stimmrechtsbeschränkung bei 5 Prozent und die Aufhebung der Opting-Out-Klausel, womit eine Angebotspflicht bei Überschreiten einer Beteiligung von 33.33 Prozent eingeführt werden soll. Darüber hinaus soll Georg Früh (CFO der Alpla Gruppe) in den Verwaltungsrat aufgenommen werden.


Mehr zum Thema:
AFG: 11,9 Prozent Umsatzrückgang

Weitere Infos im WWW:
www.afg.ch




Ferdinand Holzmann. Ihr Möbel-Verlag. - Die Dachmarke für Ihre Online-Portale: www.moebelkultur.de | www.moebelfertigung.com | www.arcade-xxl.de