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Polstermöbelindustrie: Drastische Umsatzeinbrüche im Januar - 17.03.2010

Mit einem Umsatz von 112,3 Mio. Euro hat die deutsche Polstermöbelindustrie den vergangenen Januar abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das ein Einbruch von 16,02 Prozent, teilte heute der Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP) mit. Die stärksten Einbußen gab es demnach im Inland. Hierzulande erwirtschafteten die Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten im Januar 96,17 Mio. Euro, 16,69 Prozent weniger als Anfang 2009.
Aber auch im Export ging der Umsatz stark zurück – insbesondere in der Eurozone, in der mit 8,5 Mio. Euro ein Minus von 38,34 Prozent verbucht wurde. Insgesamt sank der Auslandsumsatz um 11,82 Prozent auf 16,17 Mio. Euro. Die Exportquote stieg dagegen um 0,6 Prozent leicht an und betrug zum Jahresstart 14,4 Prozent.
Damit ging es den deutschen Polsterern im Januar schlechter als Herstellern anderer Möbel-Sparten. Denn die gesamte deutsche Möbelindustrie verzeichnete in dem Zeitraum einen vergleichsweise moderaten Rückgang von 5,43 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro.


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