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Österreichische Möbelindustrie: Wieder keine guten Nachrichten aus Austria - 12.11.2009
"Die Situation in der österreichischen Möbelindustrie hat sich nicht weiter verbessert." So fasst der Branchenverband die aktuelle Lage der Möbel produzierenden Unternehmen in unserem Nachbarland zusammen.
Der Produktionsrückgang betrug im ersten Halbjahr 2009 -15,1 Prozent (1,12 Mrd. Euro). Besonders stark betroffen vom Produktionsrückgang waren die Sitzmöbelhersteller (-22%, 401 Mio. Euro), die Büromöbelbranche mit einem Minus von 21,5% (126 Mio. Euro) sowie die Ladenmöbelhersteller (-11,7%,77 Mio. Euro). Die Küchenmöbelindustrie konnte das Produktionsniveau halten (-1%, 116 Mio. Euro). Im Gegensatz zum allgemeinen rückläufigen Trend wurden aber um 5,9% mehr Wohnmöbel produziert (159 Mio. Euro) und auch die Matratzen- und Sprungrahmenhersteller verzeichneten eine Steigerung von 5,3% (57 Mio. Euro) als Folge der positiven Verbraucherstimmung.
Alle Teilbranchen waren im ersten Halbjahr 2009 von einem drastischen Exportrückgang betroffen (-14,8%, 674 Mio. Euro): Sitzmöbel und Sitzmöbelteile -24,2%, Büromöbel -17,8%, Ladenmöbel -18,3%, Küchenmöbel -9,8%, Wohnmöbel -10%, Matratzen und Sprungrahmen -0,2%.
Die gesamten Auftragsbestände befinden sich schon seit einem Jahr auf einem eher unterdurchschnittlichen Niveau. Besonders die Auslandsauftragsbestände sind laut Rückmeldungen der Möbelhersteller im dritten Quartal deutlich zurückgegangen. Es wird berichtet, dass das starke Ansteigen der Lagerbestände seit dem vergangenen Quartal zu ungewöhnlich großen Fertigwarenlagern geführt hat.
Deutschland bleibt weiterhin wichtigster Exportmarkt. Dieser ist allerdings mit einem Rückgang von -13 Prozent (267 Mio. EUR) schwer gebeutelt.
Die zukünftige Geschäftslage wird von den Unternehmen zurückhaltend eingeschätzt. Das gilt auch für die prognostizierte Zahl der Beschäftigten.
Zur Österreichischen Möbelindustrie zählen 60 Betriebe mit ca. 7.000 Mitarbeitern. Der Produktionswert der gesamten Möbelbranche (Industrie und Handel) lag im Jahr 2008 bei rund 2,71 Mrd. EUR.
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Weitere Infos im WWW:
www.moebel.at
"Die Situation in der österreichischen Möbelindustrie hat sich nicht weiter verbessert." So fasst der Branchenverband die aktuelle Lage der Möbel produzierenden Unternehmen in unserem Nachbarland zusammen. Der Produktionsrückgang betrug im ersten Halbjahr 2009 -15,1 Prozent (1,12 Mrd. Euro). Besonders stark betroffen vom Produktionsrückgang waren die Sitzmöbelhersteller (-22%, 401 Mio. Euro), die Büromöbelbranche mit einem Minus von 21,5% (126 Mio. Euro) sowie die Ladenmöbelhersteller (-11,7%,77 Mio. Euro). Die Küchenmöbelindustrie konnte das Produktionsniveau halten (-1%, 116 Mio. Euro). Im Gegensatz zum allgemeinen rückläufigen Trend wurden aber um 5,9% mehr Wohnmöbel produziert (159 Mio. Euro) und auch die Matratzen- und Sprungrahmenhersteller verzeichneten eine Steigerung von 5,3% (57 Mio. Euro) als Folge der positiven Verbraucherstimmung.
Alle Teilbranchen waren im ersten Halbjahr 2009 von einem drastischen Exportrückgang betroffen (-14,8%, 674 Mio. Euro): Sitzmöbel und Sitzmöbelteile -24,2%, Büromöbel -17,8%, Ladenmöbel -18,3%, Küchenmöbel -9,8%, Wohnmöbel -10%, Matratzen und Sprungrahmen -0,2%.
Die gesamten Auftragsbestände befinden sich schon seit einem Jahr auf einem eher unterdurchschnittlichen Niveau. Besonders die Auslandsauftragsbestände sind laut Rückmeldungen der Möbelhersteller im dritten Quartal deutlich zurückgegangen. Es wird berichtet, dass das starke Ansteigen der Lagerbestände seit dem vergangenen Quartal zu ungewöhnlich großen Fertigwarenlagern geführt hat.
Deutschland bleibt weiterhin wichtigster Exportmarkt. Dieser ist allerdings mit einem Rückgang von -13 Prozent (267 Mio. EUR) schwer gebeutelt.
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