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Deutsche Polstermöbelindustrie: Rückläufiger Export – Import legt zu - 02.11.2009
Negative Entwicklung: Der Export von Polstermöbeln ist von Januar bis Juni dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,43 Prozent zurückgegangen. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes, VDM und VHK-Herford wurden mit der Ausfuhr von Polstern im ersten Halbjahr 297,98 Mio. Euro umgesetzt (Vorjahreszeitraum: 329 Mio. Euro). Der Import stieg dagegen um 5,15 Prozent auf 703,48 Mio. Euro an.
Die wichtigsten Export-Märkte für die deutsche Polstermöbelindustrie waren die Schweiz, wo von Januar bis Juni 65,68 Mio. Euro umgesetzt wurden (-1,4%), die Niederlande mit 63,72 Mio. Euro (-2,1 %) und Österreich mit 54,98 Mio. Euro (+2,4 %).
Die größten Einbrüche bei den Ausfuhren gab es in Großbritannien (7,14 Mio. Euro, -50,3 %), den USA (2,34 Mio. Euro, - 48,2 %), Spanien (3,33 Mio. Euro, -46,1 %) sowie in der Russischen Föderation (9,1 Mio. Euro, -43,1 %).
Enorme Export-Zuwächse – wenn auch von niedriger Basis – konnten dagegen in Saudi-Arabien verbucht werden. Dort stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 362.000 Euro um knapp 417 Prozent auf 1,87 Mio. Euro.
Die drei wichtigsten Importmärkte konnten zulegen. So stiegen die Polstermöbelausfuhren aus Polen um 8,2 Prozent auf 312,77 Mio. Euro, aus China um 10,5 Prozent auf 105,7 Mio. Euro und aus der Slowakei um 27,2 Prozent auf 39,36 Mio. Euro. Ein kräftiges Lieferanten-Plus konnten zudem Ungarn (29,7 Mio. Euro, +36,6 %) und die Türkei (18,53 Mio. Euro, +73,1 %) verzeichnen. Herbe Einbußen gab es dagegen für die Schweiz (17,47 Mio. Euro, -20,2 %) und Frankreich (6,91 Mio. Euro, -58,2 %).
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Weitere Infos im WWW:
www.vhk-herford.de
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