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Alno: Nach Halbjahresbilanz weitere Einschnitte in Sicht - 17.09.2009
Kaum dass die neuen Managementstrukturen verkündet sind, tritt der Alno-Konzern mit einer Ad hoc-Meldung zur Halbjahresbilanz und entsprechend weiteren Maßnahmen an die Öffentlichkeit. Demnach sank das Ebit in den ersten sechs Monaten 2009 auf -2,8 Mio. Euro – wobei allerdings zu berücksichtigen sei, dass das Vorjahresergebnis positiv durch die Entkonsolidierung von Alno Middle East beeinflusst wurde. Bereinigt käme man auf eine Ergebnisverbesserung von 1,3 Mio. Euro.
Nochmals rasant gefallen ist überdies der Umsatz: Dieser lag im ersten Halbjahr um 9,3 Prozent unter dem des Berichtszeitraumes in 2008 und betrug 240 Mio. Euro. Ingesamt hatte es bereits ein Minus von 15 Prozent im letzten Jahr gegeben. Vor allem die Immobilienkrise in wichtigen Exportländern habe zum Absturz geführt, sodass im Ausland sogar 19 Prozent weniger erzielt wurden, während das Inland mit -4 Prozent davonkam.
Die Rohertragsquote verbesserte sich auf 42,7 Prozent. Darüber hinaus sorgt der Personalabbau für positive Effekte. Um das Unternehmen nachhaltig aus der Krise zu bringen, werden weitere Maßnahmen auf allen Ebenen angekündigt. "Dabei müssen die Produktkomplexität, die Standardisierung der Produktion, die Bündelung der Verwaltungsprozesse, die Auslastung der Kapazitäten und weitere Synergien konsequent überprüft werden", erklärt Konzernchef Jörg Deisel. Neben der Schaffung einer integrierten Managementstruktur mit den Einheiten Vertrieb, Produktion und Zentrale Funktionen ist die Einrichtung von Produktionsplattformen geplant. Aktuell prüft der Vorstand, welcher Standort welche Bauteile und Programme am profitabelsten produzieren kann. Um Synergieeffekte innerhalb des Konzerns besser nutzen zu können, werden in den kommenden Wochen und Monaten die Verwaltungsprozesse in den Standorten überprüft und Konzepte zur Konzentration von Prozessen erarbeitet und umgesetzt.
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Weitere Infos im WWW:
www.alno.de
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Die Rohertragsquote verbesserte sich auf 42,7 Prozent. Darüber hinaus sorgt der Personalabbau für positive Effekte. Um das Unternehmen nachhaltig aus der Krise zu bringen, werden weitere Maßnahmen auf allen Ebenen angekündigt. "Dabei müssen die Produktkomplexität, die Standardisierung der Produktion, die Bündelung der Verwaltungsprozesse, die Auslastung der Kapazitäten und weitere Synergien konsequent überprüft werden", erklärt Konzernchef Jörg Deisel. Neben der Schaffung einer integrierten Managementstruktur mit den Einheiten Vertrieb, Produktion und Zentrale Funktionen ist die Einrichtung von Produktionsplattformen geplant. Aktuell prüft der Vorstand, welcher Standort welche Bauteile und Programme am profitabelsten produzieren kann. Um Synergieeffekte innerhalb des Konzerns besser nutzen zu können, werden in den kommenden Wochen und Monaten die Verwaltungsprozesse in den Standorten überprüft und Konzepte zur Konzentration von Prozessen erarbeitet und umgesetzt.
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